Die Betrachtung von Softwaretechnologien hat die Wichtigkeit des Konzepts der Anwendungsabstraktion steigen lassen. Im Kern des Konzepts steht das Ziel, eine softwaregesteuerte Trennebene zwischen der installierten Anwendung und dem Betriebssystem zu schaffen. Dies lässt uns eine Anwendung innerhalb eines virtuellen, geschützten Bereichs ausführen, den wir als Container bezeichnen. Im Rahmen dieses geschützten und isolierten Bereichs agiert die Software, als wäre sie direkt in den Systemkomponenten des Computers eingebettet.
Die Anwendungsabstraktion ist Teil von Techniken, die unter dem Begriff der Virtualisierung zusammengefasst sind und weiterhin Server, Speicher und Netzwerkvirtualisierung beinhalten. Trotz der Verbindung zur Desktop-Virtualisierung konzentriert sich die Anwendungsabstraktion hauptsächlich auf die Software.
Es gibt unterschiedliche Zugangsweisen zur Anwendungsabstraktion. Ein Weg besteht darin, die Software in einem Container einzuschließen, in dem eine replizierte Version des Betriebssystems läuft. Ein alternativer Weg ist, eine schlanke Anwendungsversion zu erzeugen, die mit Unterstützung eines virtuellen Maschinenmonitors (VMM) wirkt und nur die unabdingbaren Betriebssystemdienste enthält.
Ein herausragendes Beispiel von effizienter Anwendungsabstraktion ist die Java Virtual Machine (JVM). Sie bildet einen virtuellen Computer nach, der es jedem ermöglicht, Java-basierte Anwendungen auf jeder technologischen Plattform laufen zu lassen, wenn eine JVM vorhanden ist.
Docker als offene Plattform stellt ein weiteres prägnantes Beispiel dar. Mit Docker können Entwickler ihre Software in Container einschließen. Diese abgekapselten Anwendungspakete lassen sich schließlich auf jeder technischen Einrichtung einsetzen, die Docker unterstützt.
Abhängig von den speziellen Anforderungen, stehen uns diverse Verfahren der Anwendungsabstraktion zur Verfügung:
Darstellungsabstraktion: In diesem Fall wird die Software auf einem Server aufgesetzt und deren Benutzeroberfläche zum Endgerät des Anwenders übertragen.
Software Isolation: Dieses Verfahren fokussiert darauf, die Software innerhalb eines abgegrenzten Containers zu starten, welcher sie vom eingesetzten Betriebssystem trennt.
Software Streaming: Hierbei wird die betreffende Anwendung in Echtzeit vom Server zum Endgerät des Nutzers gestreamt und dort ausgeführt.
Software-Emulation: Bei diesem Ansatz wird ein "virtueller Computer" erstellt, auf dem die Software selbst auf einem nicht nativen Betriebssystem funktioniert.
Jede dieser Methoden hat verschiedene Vor- und Nachteile, die jeweils in Anlehnung an die spezifischen Ansprüche des jeweiligen Anwendungsfalls abgewogen werden müssen.
Anwendungsvirtualisierung zeichnet sich durch die Isolierung der Software vom den zugrunde liegenden Betriebssystem aus. Dies wird durch die Schaffung einer abgeschlossenen virtuellen Umgebung - quasi ein digitaler Container - erreicht, innerhalb dessen die Software operiert. Innerhalb dieses Containers befinden sich alle nötigen Elemente wie Libraries und Ressourcen, welche zur korrekten Funktion der Software beitragen.
Software-Einschließung: In der ersten Phase der Anwendungsvirtualisierung wird die Software in den digitalen Container integriert. Dabei packt man alle zugehörigen Daten, Libraries und Ressourcen, die zur Ausführung der Software notwendig sind, in den Container. Dieser Vorgang wird auch als "Einschließung" bezeichnet.
Software-Bereitstellung: Nach der erfolgreichen Einschließung der Software in den Container steht der nächste Schritt - die Bereitstellung auf dem Zielgerät - an. Dies kann entweder durch Download des Containers auf das Zielgerät oder durch On-Demand-Streamen der Software von einem zentralen Server realisiert werden.
Software-Implementierung: Sobald die Software auf dem Gerät bereitgestellt ist, kann sie in Betrieb genommen werden. Dabei ist zu beachten, dass aufgrund der Virtualisierung Einfluss auf das Betriebssystem oder andere Ressourcen des Geräts ausgeschlossen wird. Stattdessen kommuniziert die Software mit ihrer umgebenden virtuellen Umgebung, die ihr durch den Container zur Verfügung gestellt wird.
Stellen wir uns vor, eine spezielle Software wurde ursprünglich für Windows XP entwickelt, auf Ihrem Gerät ist allerdings Windows 10 installiert. Anstatt die Software umzuprogrammieren oder ein veraltetes Betriebssystem zu installieren, wäre hier die Anwendungsvirtualisierung der Schlüssel zur Lösung. Sie würden die Software in den Container packen, inklusive aller notwendigen Elemente, um unter Windows XP zu operieren. Dann stellen Sie diesen Container auf Ihrem Windows 10-Gerät bereit und können die Software implementieren, als ob sie auf Windows XP ausgeführt wird.
Anwendungsvirtualisierung hat diverse Vorteile. Sie erlaubt es, Programme zu nutzen, die sonst mit dem installierten Betriebssystem inkompatibel wären. Zudem vereinfacht sie die Implementierung und Verwaltung der Software, da alle Ressourcen in einem einzigen "Paket", dem Container, zusammengefasst sind. Auch bietet sie einen Sicherheitsvorteil, da die Software nur in der separaten Umgebung des Containers operiert und daher keinen direkten Zugriff auf das Betriebssystem oder andere Ressourcen des Geräts hat.
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Obwohl die Nutzung von anwendungsbasierten Virtualisierungskonzepten seine Reize hat, so sind dennoch einige potenzielle Schattenseiten zu beachten. Hier sind ein paar Aspekte, die den Glanz solcher Technologien ein wenig trüben können:
Die uneingeschränkte Nutzbarkeit aller Programme ist bei anwendungsbasierter Virtualisierung nicht unbedingt garantiert. Insbesondere Anwendungen, die starke Verknüpfungen mit dem Betriebssystem aufweisen oder gezielte Hardwarekomponenten erfordern, weisen gegebenenfalls Defizite innerhalb einer virtualisierten Arbeitsumgebung auf.
Ein weiterer Punkt, der gegen die Nutzung der Anwendungsvirtualisierung spricht, ist das Potenzial für eine gedämpfte Leistung. Da die Programme innerhalb eines virtuellen Raums arbeiten, ist die Geschwindigkeit der Ausführung im Vergleich zu ihrer Funktionalität auf dem physischen Computer möglicherweise reduziert. Insbesondere bei aufwändigen Anwendungen könnten Probleme auftreten.
Ein zusätzliche Herausforderung ist die gesteigerte Kompliziertheit des IT-Managements, die mit der Umsetzung von Anwendungsvirtualisierung verbunden ist. Die Implementierung sowie das Kontrollieren von virtualisierten Programmen erfordern spezifische Kenntnisse und Expertise. Zudem können Schwierigkeiten, welche bei den virtualisierten Anwendungen auftreten, mehr Zeit und Mühe bei der Diagnose und Lösung beanspruchen.
Trotz der Aussicht auf Kostensenkung durch den Wegfall der Anschaffung physischer Hardware, kann der finanzielle Aufwand für den Erwerb und die Wartung von Virtualisierungssoftware und -technik, zusätzlich zu der notwendigen Weiterbildung des IT-Personals, beträchtlich sein.
Die Anwendungsvirtualisierung kann zusätzlich neue Sicherheitsrisiken entfalten. Sollte einem Cyber-Angreifer ein Zugriff auf die virtuelle Arbeitsumgebung gelingen, wäre ein Zugang zu allen dort agierenden Anwendungen und Datensätzen durchaus denkbar.
Zusammenfassend ist es deutlich, dass, trotz der Vorteile der Anwendungsvirtualisierung, es ebenso signifikante Nachteile zu bedenken gilt. Eine sorgsame Abwägung aller Aspekte vor der finalen Entscheidung zur Implementierung von Anwendungsvirtualisierung ist daher unerlässlich.
Anwendungsvirtualisierung bildet die Technologiegrundlage für verschiedenste Funktionalitäten in vielen Sektoren. Im Folgenden finden Sie fünf ausgewählte Beispiele, wie diese Struktur sich hervorragend integrieren lässt:
Die Anwendungsvirtualisierung ermöglicht Entwicklern die Erschaffung einer eigenen, abgegrenzten Umgebung zur Ausführung ihrer Tests. Auf diese Weise bleiben sowohl Betriebssystem als auch Hardware unberührt. Dies stellt eine korrekte, fehlerfreie Überprüfung unter vielen verschiedenen Bedingungen sicher und ermöglicht zeitgleich das effiziente Testen verschiedener Versionen einer Software, ohne dabei mehrere physische oder virtuelle Systeme zu benötigen.
Mit Hilfe der Anwendungsvirtualisierung ist das Hosting von Programmen in der Cloud ein Kinderspiel. Somit müssen sich Unternehmen keine Gedanken mehr über Betriebssystem oder Hardwarekompatibilität machen. Die Technik erlaubt es den Nutzern, Anwendungen nahtlos auf diverse Geräte wie Computer, Laptops oder Mobilgeräte zu übertragen und zu nutzen.
Die Technologie der Anwendungsvirtualisierung erlaubt es Mitarbeitern, von jedem Ort auf firmeneigene Programme zuzugreifen - eine bestehende Internetverbindung vorausgesetzt. Insbesondere für Unternehmen mit mobilen Mitarbeitergruppen oder entfernten Fachkräften ist dies äußerst vorteilhaft. Mithilfe der Anwendungsvirtualisierung haben alle Angestellten, unabhängig von Standort oder verwendetem Gerät, Zugang zu denselben Programmen und Daten.
Die Anwendungsvirtualisierung trägt erheblich zur Steigerung der IT-Sicherheit bei und erleichtert dabei die Durchsetzung von Direktiven. Da die Programme in einem abgeschlossenen Raum ausgeführt werden, kann das Risiko von schädlicher Software und anderen Bedrohungen minimiert werden. Zudem stellt die Technik sicher, dass alle applizierten Programme und Daten mit geltenden Normen und Standards übereinstimmen.
Die Anwendungsvirtualisierung rationalisiert das IT-Management und die Wartung. Dabei ermöglicht es den IT-Abteilungen, Anwendungen zentralisiert zu verwalten und zu aktualisieren, anstatt jede einzelne Anwendung auf jedem Gerät getrennt zu aktualisieren. Diese Technik kann dazu beitragen, die Betriebskosten zu verringern und die Arbeitsproduktivität zu erhöhen.
Summa summarum schafft die Anwendungsvirtualisierung bemerkenswerte Vorteile in unterschiedlichen Einsatzbereichen durch die Steigerung der IT-Sicherheit, die Flexibilisierung der Compliance, die Simplifizierung des IT-Managements und der Wartung. Diese Faktoren tragen dazu bei, die Arbeitsproduktivität zu verstärken und die Betriebskosten zu minimieren.
Die Einbindung der Applikationsvirtualisierung bringt etliche Pluspunkte, jedoch müssen auch diverse Hindernisse und Schwierigkeiten, die auf diesem Weg auftreten können, in Betracht gezogen werden.
Die höchste Hürde bei der Einbindung von Applikationsvirtualisierung entsteht durch die technischen Anforderungen. Die Implementierung und Aufsicht dieser Virtualisierungsprozesse erfordern eine große Bandbreite an technischem Know-how. Zudem gibt es Applikationen, die aufgrund ihrer Anforderung an exklusiver Hardware oder besonderen Betriebssystemmöglichkeiten, die in der virtuellen Realität nicht vorhanden sind, nicht virtualisiert werden können.
Die Leistungsfähigkeit kann durch die negative Beeinflussung der Applikationsvirtualisierung eingeschränkt werden. Wenn eine hohe Anzahl an Nutzern gleichzeitig die gleiche Applikation nutzen, kann dies zu Verzögerungen und einer unterdurchschnittlichen Nutzererfahrung führen.
Die erheblichen Kosten, die für die Virtualisierungstechnologie ausgegeben werden müssen, können abschrecken. Die Einsparungen durch Serverkonsolidierung und weniger Hardware Nutzung wiegen oft die anfänglichen Investitionen und die kontinuierlichen Kosten für Wartungsarbeiten und -management nicht auf.
Zusätzlich bringt die Applikationsvirtualisierung Sicherheitsrisiken mit sich. Laufen mehrere Applikationen auf einem Server, kann eine Sicherheitslücke in einer Applikation andere Applikationen auf dem Server beeinträchtigen. Die zunehmende Komplexität des IT-Sicherheitssystems durch zusätzliche Schutzschichten für die virtualisierten Umgebungen ist ebenso eine Herausforderung.
Nicht alle Applikationen sind mit der Virtualisierungstechnologie verträglich, was in der virtuellen Umgebung zu Schwierigkeiten führen kann. Weiterhin können Konflikte auftreten, wenn Applikationen, die für spezifische Betriebssysteme oder Hardware konzipiert wurden, in einer virtuellen Umgebung funktionieren sollen.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass trotz der unterschiedlichen Vorteile der Applikationsvirtualisierung die oben genannten Nachteile existieren. Daher ist es wichtig, die möglichen Auswirkungen sorgfältig zu analysieren und vorbeugende Schritte zu berücksichtigen, bevor man die Entscheidung trifft, diese einzusetzen.
Die Konzepte der Software- und Betriebssystembereitstellung sind vielfältig, wobei die Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung als zwei gängige Methoden hervorstechen. Sie unterscheiden sich in ihrer Funktionalität und Anwendungsbereich.
In diesem Modell wird ein Softwarepaket virtuell erstellt, das separat auf dem Host-System läuft. Dies bedeutet, dass die Software nicht nativ auf dem Betriebssystem installiert wird, sondern in einer von der Hauptsystemumgebung ausgegrenzten virtuellen Raum läuft.
Die Schwerpunkte der Anwendungs-Virtualisierung sind:
In diesem Modell wird ein vollständiges Betriebssystem mit allen Anwendungen und Anpassungen innerhalb einer virtuellen Maschine bereitgestellt. Diese virtuelle Maschine wird auf einem zentralen Server gehostet und über ein Netzwerk an die Benutzer verteilt.
Die Schwerpunkte der Desktop-Virtualisierung sind:
| Anwendungs-Virtualisierung | Desktop-Virtualisierung | |
|---|---|---|
| Bereitstellungskomplexität | Niedrig, es müssen nur die einzelnen Anwendungen virtualisiert werden. | Hoch, da es notwendig ist, das gesamte Betriebssystem zu virtualisieren. |
| Kompatibilität | Hohe Kompatibilität durch isolierte Anwendungsbereitstellung. | Kompatibilitätsprobleme können auftreten, wenn Anwendungen nicht mit dem virtuellen Betriebssystem übereinstimmen. |
| Sicherheit | Hoch dank Anwendungs-Isolierung. | Potenzielles Risiko bei Serverkompromittierung. |
| Verwaltungsaufwand | Niedrig, durch zentrale Anwendungsbereitstellung. | Hoch, individuelle Desktop-Verwaltung notwendig. |
Letztendlich hängt die Entscheidung für Anwendungsvirtualisierung oder Desktop-Virtualisierung von den speziellen Gegebenheiten und Anforderungen ab. Beide Modelle bieten sowohl Vor- als auch Nachteile und die optimalste Methode variiert abhängig von den jeweiligen Randbedingungen.
Die Unterscheidung zwischen Anwendungs- und Servervirtualisierung kann zunächst verwirrend erscheinen, da beide Technologien auf ähnlichen Prinzipien basieren. Beide zielen darauf ab, die Effizienz und Flexibilität von IT-Systemen zu verbessern, indem sie die Abhängigkeit von physischer Hardware reduzieren. Dennoch gibt es einige wichtige Unterschiede zwischen den beiden, die wir in diesem Kapitel genauer betrachten werden.
Anwendungsvirtualisierung bezieht sich auf die Technologie, die es ermöglicht, eine Anwendung von der zugrunde liegenden Betriebssystemumgebung zu isolieren. Dies bedeutet, dass die Anwendung in einer abstrahierten Umgebung ausgeführt wird, die von der physischen Hardware und dem Betriebssystem getrennt ist. Dies ermöglicht es, die Anwendung auf jedem Gerät auszuführen, unabhängig von dessen spezifischen Hardware- oder Betriebssystemkonfigurationen.
Servervirtualisierung hingegen ist ein Prozess, bei dem physische Server in mehrere isolierte virtuelle Server oder "virtuelle Maschinen" aufgeteilt werden. Jede dieser virtuellen Maschinen kann ihr eigenes Betriebssystem und ihre eigenen Anwendungen ausführen, als ob sie ein eigenständiger physischer Server wäre.
| Anwendungsvirtualisierung | Servervirtualisierung |
|---|---|
| Isoliert Anwendungen vom Betriebssystem | Teilt physische Server in virtuelle Maschinen auf |
| Verbessert die Portabilität von Anwendungen | Verbessert die Effizienz und Auslastung von Servern |
| Ermöglicht das gleichzeitige Ausführen mehrerer Versionen einer Anwendung | Ermöglicht das Ausführen mehrerer Betriebssysteme auf einem einzigen Server |
Die Anwendungsvirtualisierung ist besonders nützlich in Umgebungen, in denen Benutzer Zugriff auf die gleiche Anwendung von verschiedenen Geräten oder Betriebssystemen aus benötigen. Sie kann auch dazu beitragen, Probleme mit Anwendungskonflikten zu vermeiden und die Bereitstellung und Verwaltung von Anwendungen zu vereinfachen.
Die Servervirtualisierung hingegen ist ideal für Unternehmen, die ihre Serverinfrastruktur konsolidieren und die Effizienz ihrer IT-Ressourcen maximieren möchten. Sie ermöglicht es Unternehmen, die Kosten für Hardware, Energie und Wartung zu senken, indem sie die Anzahl der physischen Server reduzieren, die sie benötigen.
Obwohl sowohl Anwendungs- als auch Servervirtualisierung dazu beitragen können, die Effizienz und Flexibilität von IT-Systemen zu verbessern, sind sie für unterschiedliche Anwendungsfälle und Anforderungen geeignet. Bei der Entscheidung, welche Technologie für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist, sollten Sie Ihre spezifischen Bedürfnisse und Ziele berücksichtigen.
Bei einer Auswertung der wichtigen Aspekte von IT-Lösungen zeigt sich, dass Anwendungsvirtualisierung ein leistungsstarkes Instrument zur Optimierung und Stärkung von IT-Systemen ist. Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Anwendungen auf einer gemeinsamen Plattform bereitzustellen und Nutzern den Zugriff über das Netzwerk zu erlauben. Dies führt zu einer Verringerung der notwendigen Hardware und optimiert die Ressourcenverteilung, da Wartungen und Updates auf dem zentralen System durchgeführt werden können.
Gleichwohl jede Technologie, kommt auch die Anwendungsvirtualisierung mit manchen Stolpersteinen daher. Die Abhängigkeit von einer durchgehenden Internetverbindung, eventuell auftretende Performance-Probleme und die Komplexität der Technologieeinführung und –verwaltung zählen hierzu. Trotz ihrer möglichen Schwierigkeiten, überwiegen allerdings die Vorzüge der Anwendungsvirtualisierung in den meisten Situationen.
Im direkten Vergleich zu anderen Virtualisierungsstrategien, wie der Desktop- und Servervirtualisierung, bietet die Anwendungsvirtualisierung bestimmte Alleinstellungsmerkmale. Die Desktop-Virtualisierung beinhaltet den gesamten Desktop in einer virtuellen Umgebung, wohingegen sich die Anwendungsvirtualisierung auf einzelne Programme konzentriert. Dies kann eine effektivere Ressourcenauslastung zur Folge haben. Im Vergleich zur Servervirtualisierung, bei der mehrere Betriebssysteme auf einem einzelnen Server gehostet werden, bietet die Anwendungsvirtualisierung mehr Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit.
Obwohl die Anwendungsvirtualisierung einige Herausforderungen und Hindernisse mit sich bringt, eröffnet sie auch eine Reihe außerordentlicher Vorteile, die sie zu einer interessanten Wahl für viele Firmen machen. Durch die Optimierung von Effizienz, Sicherheit und Skalierbarkeit der IT-Systeme kann die Anwendungsvirtualisierung zu reduzierten Betriebskosten und einer gesteigerten Produktivität führen. Dabei ist es allerdings essenziell, dass Firmen die Technologie gründlich untersuchen und sich auf eine strategische Implementierung vorbereiten, um sicherzustellen, dass sie den konkreten Anforderungen des jeweiligen Unternehmens gerecht wird.
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Der Ausdruck "Virtuelle Softwareapplikationen" bezieht sich auf eine neuartige Methode, die die Verbindung zwischen Softwarelösungen und den Systemen, in denen sie aktiv sind aussetzt. Durch diese Lösung eröffnen sich diverse Vorzüge wie erweiterte Verwaltungsfähigkeiten, erhöhte Software-Kompatibilität und erhöhte Übertragbarkeit der Anwendungen.
Die Implementation virtueller Software gründet auf der Schaffung einer virtuellen Betriebsumgebung. Diese eigenständige Umgebung isoliert die Software vollständig vom Betriebssystem und anderen Anwendungen, wodurch die Ausführung der Software auf allen Geräteeinheiten ungeachtet spezieller Hardware- und Systemvoraussetzungen gewährleistet ist.
Die Nutznießer eines Virtuellen Softwareprogramm profitieren auf folgenden Ebenen:
Folgende Herausforderungen könnten auftreten:
Virtuelle Softwareapplikationen beziehen sich spezifisch auf die Aufhebung der Verbindung zwischen Anwendungen und dem Operating-System, während die Desktop- bzw. Servervirtualisierung die vollständige Isolation des Systems bedeutet. Bei Desktop-Virtualisierung handelt es sich um ein gesamtes System, das zentral auf einem Server gespeichert und Benutzern über das Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Im Gegensatz dazu ermöglicht die Servervirtualisierung das Betreiben mehrerer Systeme auf einem physischen Server.
Die Eignung eines Programms für die Virtualisierung kann nicht immer vorausgesetzt werden. Einzelne Anwendungen, insbesondere solche, die eine intensive Verschmelzung mit dem Betriebssystem erfordern, könnten in einer virtuellen Umgebung Schwierigkeiten verursachen. Es ist daher unabdingbar, jede Anwendung vor der Virtualisierung eingehend zu beurteilen.
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