Die Angriffsabwehr auf mehreren Ebenen, kurz "DiD", ist eine besondere Strategie im Bereich der Cyber-Abwehr, die ihre Fundamente in der Redundanz findet. Dieses Konzept wurde ursprünglich vom amerikanischen Militär entworfen und hat mittlerweile seinen festen Platz in der IT-Sicherheit gefunden.
Das Konzept der "DiD" beruht darauf, eine Vielzahl von Sicherheitsmaßnahmen zu installieren, die das Eindringen von Unbefugten in ein System oder Netzwerk unterbinden bzw. deutlich erschweren sollen. Jede Ebene erfüllt dabei eine eigene Funktion und wurde so entworfen, dass sie potenzielle Schwachstellen der anderen Ebenen kompensiert.
DiD setzt sich aus diversen Ebenen zusammen, die jeweils verschiedene Sicherheitsaspekte behandeln - inklusive physischer, technischer und administrativer Kontrollen.
Physische Kontrollen: Hierunter fallen beispielsweise klassische Sicherheitsmaßnahmen wie Schlösser und Schlüssel, Überwachungskameras und weitere physische Barrieren, die Unbefugten den Zugriff auf sensible Systeme und Daten verwehren.
Technische Kontrollen: Hierzu gehört technisches Sicherheitsequipment wie Firewalls, IDS (Intrusion-Detection-Systeme), Anti-Virus-Programme und weitere Techniken, die potenzielle Angriffe identifizieren und abwehren.
Administrative Kontrollen: Dabei handelt es sich um Regeln und Verfahren, welche das Verhalten von Nutzern und Systemadministratoren lenken, um sicherzustellen, dass alle Sicherheitsvorkehrungen auch korrekt implementiert werden.
Ein fundamentaler Bestandteil von DiD ist die Redundanz. Dies bedeutet, dass jede Sicherheitsebene eigenständig funktionieren kann. Sollte eine Ebene ausfallen oder umgehen werden, sind die übrigen Ebenen nach wie vor in der Lage, das System bzw. Netzwerk zu schützen. Dies erhöht die Gesamtsicherheit und erschwert es Angreifern, das System zu infiltrieren.
Letztlich ist die Angriffsabwehr auf mehreren Ebenen eine ausgesprochen komplexe Cyber-Sicherheitsstrategie, die ihren Fokus auf der Redundanz hat. Sie setzt auf eine Vielzahl von Sicherheitsebenen, die jeweils verschiedene Sicherheitsaspekte abdecken und eventuelle Schwachstellen kompensieren können. Mithilfe einer Angriffsabwehr auf mehreren Ebenen sind Organisationen dazu in der Lage, ihre Systeme und Daten wirkungsvoll vor möglichen Angriffen zu schützen.
Die unmissverständliche Wichtigkeit des Konzepts Defense in Depth (DiD) insbesondere in unserer Cyber-vernetzten Ära, kann nicht inkonsequent vermittelt werden. Über eine mehrdimensionale Abwehrstrategie verfügt DiD, die dazu berufen ist, die Erfolgsrate potenzieller Cyber-Niederlagen einzudämmen. Ist das Konzept wirklich signifikant?
Eine primäre Zugkraft des DiD Mechanismus ist die Bereitstellung von multiplen Schutzschichten. Stellen Sie sich ein Szenario vor, wo Sie nur ein Vorhängeschloss an Ihrer Haustür haben, jedoch keine zusätzlichen Absicherungen an Fenstern oder Nebeneingängen. Ein williger Eindringling kann problemlos ein Fenster durchbrechen oder eine Nebeneingangstür öffnen und sich unbefugten Zugriff verschaffen. Bei der Anwendung von DiD jedoch, verfügen Sie über Eintrittssicherungen an sämtlichen Türen und Fenstern, ein Sicherheitssystem, Videoüberwachung, und eventuell sogar einen ausgebildeten Schutzhund. Sollte der Tresorknacker eine Sicherung umgehen, sind dennoch diverse andere Vorkehrungen vorhanden, die ihn vereiteln könnten.
Durch die Verwendung von DiD ist es möglich, die Wahrscheinlichkeit eines glückenden Cyber-Einbruchs beträchtlich zu senken. Jede ausgerichtete Abwehrschicht ist speziell ausstattet, um gegen eine spezifische Kategorie an Bedrohungen Widerstand zu leisten, und zusammen schaffen sie eine umfassende Verteidigung. Selbst im Falle des Versagens einer Schicht, bleiben weitere Schichten erhalten, die einen stattfindenden Angriff abblocken können.
Ein weiterer ausgezeichneter Vorteil von DiD ist die potentielle Funktion der vorausschauenden Erkennung und schnellen Einleiten einer Reaktion auf potenzielle Gefahren. Mit der mehrschichtigen Absicherung ist es wahrscheinlicher, einer anstehenden Bedrohung frühzeitig auf die Spur zu kommen. Zudem ermöglicht DiD das prompte Reagieren auf identifizierte Bedrohungen, mit dem Ziel, eventuelle Schäden zu minimieren.
Diverse Industrien benötigen strikte Compliance-Richtlinien im Bereich der Datensicherheit. Die Implementierung von DiD kann Firmen dazu verhelfen, diesen Richtlinien nachzukommen und gleichzeitig ihre Systeme und Datenamen zu bewahren.
Schlussendlich, Defense in Depth ist ein hocheffektives Instrument im Kampf für Cyber Sicherheit. Durch die Zusammenstellung von multiplen Absicherungsebenen, der Minimierung von Risiken, der frühzeitigen Identifizierung und schnellen Reaktion auf potentielle Bedrohungen, und der Erfüllung von Compliance-Richtlinien, ist DiD der ideale Verbündete jedes Sicherheitsfachmannes.
Die Defense in Depth (DiD) Struktur bringt mehrdimensionale Schutzmaßnahmen hervor, die einen potenziellen Cybersicherheitsvorfall nachhaltig erschweren. Diese Methode gründet auf der Annahme, dass vielfache Absicherungsebenen einen fortschrittlicheren Schutz für jegliche Systeme anbieten als nur ein einzelner Schutzschirm.
Das DiD Konzept manifestiert sich durch diverse Ebenen, die jeweils verschiedene Elemente der Cyberverteidigung vertreten. Diese Stufen lassen sich in drei primäre Gruppen teilen: physische, technologische, und verwaltungstechnische Absicherung.
Physische Absicherung: Dazu gehören Absicherungsmaßnahmen wie das Verriegeln von Serverlagen, das Kontrollieren des Hardware Zugangs, sowie die Beobachtung von physischen Gebietseinheiten.
Technologische Absicherung: Hierbei dreht es sich um das Anwenden von Schutztechnologien wie Brandmauern, Eindringlingserkennungssysteme (IDS), Virenabwehrprogramme, sowie Verschlüsselungstechniken.
Verwaltungstechnische Absicherung: Hierzu zählen Vorschriften und Prozeduren, die das Nutzungs- und Aufsichtsverhalten im Kontext der IT-Versichertheit steuern.
Ein weiteres essentielles Element der DiD Struktur ist die Überdeterminiertheit. Überdeterminiertheit beinhaltet das Vorhandensein multipler Absicherungsmaßnahmen zum Schutze vor gleichen Gefahren. Sollte eine Sicherheitsmaßnahme fehlschlagen oder umgangen werden, existieren noch weitere Ebenen die das System abschirmen.
| Klassische Sicherheitsstruktur | Defense in Depth Sicherheitsstruktur | |
|---|---|---|
| Absicherungsebenen | Häufig lediglich eine einzige Absicherungsebene | Viele Absicherungsebenen |
| Überdeterminiertheit | Selten vorhanden | Ein fundamentaler Aspekt der Struktur |
| Anpassungsfähigkeit | Könnte Herausforderungen haben, sich auf neue Gefahren vorzubereiten | Kann simpel auf neue Gefahren voreingestellt werden |
Zusammenfassend, die Defense in Depth Sicherheitsstruktur stellt einen allumfassenden und anpassungsfähigen Plan dar, der auf vielfältigen Ebenen Absicherung ermöglicht. Mithilfe der Verschmelzung von physischer, technologischer und verwaltungstechnischer Kontrole und unter Berücksichtigung von Überdeterminiertheit, fördert sie signifikant, die Aussicht auf einen glückenden Cyberangriff zu mindern.
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Die Defense-in-Depth-Strategie ermöglicht ein strukturiertes Schutzkonzept, welches die Erfolgschance von Cyberattacken markant senkt. Sie unterstützt Firmen darin, ihre essentiellen Daten sowie Systeme auf vielfältigen Ebenen abzusichern.
Ein herausragendes Merkmal der Defense-in-Depth-Strategie ist die Gewährleistung redundanter Sicherheitsmechanismen. Statt sich lediglich auf eine einzelne Abwehrstrategie zu verlassen, werden diverse Schutzlinien etabliert. Dies hat zur Folge, dass bei Versagen einer Sicherheitsinstanz, weitere Mechanismen einspringen, um die Attacke abzuwenden.
Nehmen wir an, eine Firma setzt auf eine Firewall, Virenschutzprogramme sowie Intrusion-Detection-Systeme (IDS). Sollte ein Cyberkrimineller es schaffen, die Firewall zu überwinden, stehen ihm noch Hürden in Form von Virenschutz und IDS gegenüber.
Defense-in-Depth ermöglicht ebenso, Attacken im Voraus zu unterbinden. Anstatt nur auf bereits bekannte Gefahrenquellen zu reagieren, bietet dieses Konzept den Firmen die Möglichkeit, Cyberbedrohungen zu identifizieren und zu neutralisieren, bevor diese jeglichen Schaden anrichten können. Dies wird durch eine kontinuierliche Kontrolle sowie Untersuchung des Datenverkehrs realisiert.
Ein weiterer Vorzug der Defense-in-Depth-Strategie ist die Minimierung von Betriebsunterbrechungen. Indem verschiedene Sicherheitsebenen implementiert werden, kann eine Firma den durch einen erfolgreichen Angriff verursachten Schaden begrenzen. Dies trägt dazu bei, Betriebsunterbrechungen zu reduzieren und die Geschäftskontinuität sicherzustellen.
Viele Industriesektoren haben strikte Compliance-Auflagen hinsichtlich der Datensicherheit. Durch die Umsetzung einer Defense-in-Depth-Strategie können Firmen diesen Richtlinien gerecht werden. Durch die Bereitstellung von lückenlosen Sicherheitsmechanismen können Firmen nachweisen, dass sie passende Maßnahmen zur Absicherung ihrer Daten unternommen haben.
Abschließend kann gesagt werden, dass die Defense-in-Depth-Strategie Firmen darin unterstützt, ihre essentiellen Daten und Systeme gegen Cyberattacken zu schützen. Mit der Umsetzung mehrstufiger Sicherheitsmechanismen, einer vorausschauenden Abwehrstrategie gegen Bedrohungen und der Minimierung von Betriebsunterbrechungen trägt sie zur Verbesserung der allgemeinen Sicherheitslage des Unternehmens bei.
Im Terrain der IT-Sicherheit bestehen grundsätzlich zwei anerkannte Strategien zur Absicherung von Netzinfrastrukturen und Systemen: Tiefenverteidigung (DiD) und Gestaffelte Sicherheit. Beide Methoden verfolgen das identische Objektiv, nämlich die Stärkung der Sicherheit. Sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Umsetzung.
Die Tiefenverteidigung ist ein Sicherheitsmodell, das seinen Fokus auf Redundanz legt. Dieses Modell geht davon aus, dass jede individuelle Sicherheitsvorkehrung scheitern kann. Daher baut es auf viele Sicherheitsschichten zur Absicherung des Systems oder Netzwerks. Sollte eine Schicht ausfallen, existieren noch weitere Schichten als Abwehr gegen mögliche Angriffe.
Gestaffelte Sicherheit, eine synonyme Begrifflichkeit wäre mehrstufige Sicherheit, ist ein vergleichbares Modell, welches jedoch eine signifikante Abweichung aufweist. Während die Tiefenverteidigung das Versagen jeder Sicherheitsstufe in Betracht zieht, vermutet die Gestaffelte Sicherheit, dass jede Sicherheitsstufe erfolgreich sein wird. Jede Stufe ist dazu konzipiert, spezifische Angriffsarten zu parieren und die Stufen agieren gemeinschaftlich zur Absicherung des Systems oder Netzwerks.
| Tiefenverteidigung | Gestaffelte Sicherheit |
|---|---|
| Fokussiert Redundanzprinzip | Jede Stufe ist für bestimmte Angriffsarten konzipiert |
| Nimmt das eventuelle Versagen jeder Sicherheitsstufe an | Vertraut darauf, dass jede Sicherheitsstufe erfolgreich sein wird |
| Mehrere Sicherheitsstufen fungieren unabhängig voneinander | Sicherheitsstufen kooperieren zur Sicherstellung der Systemsicherheit |
Sowohl die Tiefenverteidigung als auch die Gestaffelte Sicherheit sind relevante Modelle in der IT-Sicherheit. Beide Modelle erhöhen die Sicherheit, jedoch basierend auf unterschiedlichen Grundlagen. Die Tiefenverteidigung setzt auf redundante Sicherheitsstufen, während die Gestaffelte Sicherheit auf die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Sicherheitsstufen fokussiert. Welches Modell besser passt, hängt letztendlich von den spezifischen Anforderungen und Gegebenheiten des jeweiligen Systems oder Netzwerks ab.
Die Kernelemente der Tiefenschutz-Strategie (DiD) decken vielfache Informations-Sicherheitsthemen ab. Diese sind speziell zur Gesamtabsicherung konzipiert. Nachfolgend einige prägende Faktoren für eine effektive DiD-Strategie:
Das Pfeiler der DiD-Strategie ist die Hardware-Sicherung. Sie kapselt den physischen Zugriff auf lebenswichtige Systeme und Infrastrukturen durch Schlosssysteme, Überwachungskameras und Sicherheitspersonal ein.
Die Netzschutzstrategie strebt an, Netzwerkressourcen zu schützen. Hierbei kommen Firewalls, Ein- und Ausbruchserkennungssysteme (IDS und IPS) zum Einsatz, um unerlaubte oder destruktive Eingriffe zu stoppen.
Der Applikationsschutz zielt darauf ab, Softwarelösungen zu schützen. Dazu gehören Aktionen wie Quellcode-Inspektionen, Sicherheitsinspektionen und das Management von Aktualisierungen, um potenzielle Applikationssicherheitsrisiken zu vermeiden.
Der Fokus im Bereich Datensicherheit liegt auf dem Schutz der Daten selbst. Dazu zählen Methoden wie Datenverschlüsselung, Sicherung, Wiederherstellung und Verwaltung des Datenzugriffs, um die sichere Speicherung, Übertragung und Nutzung von Daten zu gewährleisten.
Die Endgerätesicherheit, auch Endpunktschutz genannt, befasst sich mit dem Schutz der Netzwerkzugangsgeräte. Sie umfasst unter anderem den Einsatz von Antivirus-Software, individuellen Firewalls und Update-Management, um das Vorhandensein von Sicherheitslücken auf den Geräten zu eliminieren.
Die Identifizierungs- und Zugangskontrolle (IAC) lenkt den Zugang zu spezifischen Ressourcen. Mit anderen Worten, sie umfasst Prozesse wie Authentifizierung, Zulassung und Überwachung (AAA), um den Zugang zu bestimmten Ressourcen nur für autorisierte Benutzer zu ermöglichen.
Die Schulung und Sensibilisierung für Sicherheit bildet einen wesentlichen Aspekt der DiD. „Awareness“-Kampagnen und kontinuierliche Weiterbildungen gewährleisten, dass alle Benutzer die Wichtigkeit von Sicherheit erkennen und entsprechend reagieren.
Zusammen bilden diese Komponenten die Basis einer umfassenden DiD-Strategie. Jedes Element hat eine ausschlaggebende Funktion und trägt zur gesteigerten Gesamtsicherheit bei. Durch die Abstimmung dieser Faktoren kann eine Organisation ein hochentwickeltes Sicherheitslevel erreichen und sich gegen vielfältige Gefahren absichern.
Cybersicherheit umfasst eine Fülle von Techniken und Methoden, die zur Stärkung der sogenannten Defense in Depth-Strategie (DiD) genutzt werden. Die aufgesetzten Präventionsmaßnahmen sollen mehrschichtige Barrieren erzeugen, um die Aussicht auf einen erfolgreichen Cyber-Einbruch drastisch zu senken. Für ein detailliertes Verständnis stellen wir die meist genutzten Techniken und Methoden im Rahmen der Defense in Depth-Strategie vor:
Ein zentrales Element der Defense in Depth-Strategie ist die Netzwerkabsicherung. Diese schließt verschiedene Verfahren ein, mit dem Ziel, sowohl Netzwerk- als auch Datenintegrität, Vertraulichkeit und ständige Verfügbarkeit aufrecht zu erhalten. Implementierte Lösungen schließen Firewalls, Intrusion Detection Systeme (IDS), Intrusion Prevention Systeme (IPS) und Virtual Private Networks (VPN) ein.
Firewalls überblicken und steuern den Datenfluss von und zu einem Netzwerk, indem sie Zugriffsregeln (wer, was, wann, wo) festlegen. IDS und IPS prüfen den Datenverkehr auf Unstimmigkeiten und potentielle Gefahren, während VPNs eine sicheren Zugriffspunkt für die Verbindung zum Netz von extern bieten.
Maßnahmen zur Software-Absicherung dienen zum Schutz von Softwareanwendungen gegen diverse Bedrohungen. Verfahren, die hierbei Anwendung finden, sind sichere Programmierverfahren, Patch-Management und kontinuierliche Software-Updates.
Das sichere Programmieren verringert das Risiko von Exploits durch organisierte Angreifer, während das Patch-Management für regelmäßige Updates und Patches von Software sorgt, um aufgedeckte Sicherheitsrisiken zu beheben.
Die physische Absicherung der Infrastruktur ist ein oft vernachlässigtes aber wesentliches Element des DiD-Ansatzes. Zugangskontrollsysteme, Überwachungskameras und Alarmsysteme werden hier eingesetzt, um die IT-Infrastruktur, die die IT-Systeme und Netzwerke beherbergt, abzusichern.
Ein zentraler Part der Defense in Depth ist auch die Ausbildung und Aufklärung der Nutzer. Viele Cyberattacken wie Phishing oder Social Engineering Attacken basieren darauf, Nutzer zu unsicheren Handlungen zu verleiten. Aktive Schulungen und Aufklärungsangebote können Nutzer über Risiken und Best Practices aufklären, wodurch viele solcher Angriffe verhindert werden können.
Festzuhalten bleibt, dass der Defense in Depth-Ansatz eine Allianz verschiedener Sicherheitsmaßnahmen erfordert, um einen ganzheitlichen Schutz zu ermöglichen. Durch die Einführung der aufgeführten Methoden, kann das Einbruchsrisiko erheblich reduziert werden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQs) sind ein wesentlicher Bestandteil jedes informativen Artikels. Hier sind einige der am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Defense in Depth (DiD) und Cybersecurity.
Defense in Depth (DiD) ist eine mehrschichtige Sicherheitsstrategie, die auf dem militärischen Prinzip basiert, dass es schwieriger ist, mehrere Verteidigungslinien zu durchbrechen als nur eine. Im Bereich der Cybersecurity bedeutet dies den Einsatz mehrerer Sicherheitsmaßnahmen zur Absicherung eines Netzwerks oder Systems gegen Cyberangriffe.
Defense in Depth ist wichtig, weil keine einzelne Sicherheitsmaßnahme vollständig fehlerfrei ist. Durch die Implementierung mehrerer Sicherheitsebenen wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein Angreifer erfolgreich ist, erheblich reduziert.
Obwohl beide Begriffe oft synonym verwendet werden, gibt es einen feinen Unterschied. Layered Security bezieht sich auf die Implementierung mehrerer Sicherheitsmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen eines Systems oder Netzwerks. Defense in Depth hingegen bezieht sich auf eine umfassendere Strategie, die nicht nur technische Maßnahmen, sondern auch organisatorische und betriebliche Kontrollen umfasst.
Die Elemente von Defense in Depth können in drei Kategorien unterteilt werden: physische, technische und administrative Kontrollen. Physische Kontrollen umfassen Maßnahmen wie Schloss und Schlüssel, Überwachungskameras und Zugangskontrollsysteme. Technische Kontrollen umfassen Firewalls, Intrusion Detection Systems (IDS), Antivirensoftware und andere Sicherheitstools. Administrative Kontrollen beziehen sich auf Richtlinien, Verfahren und andere Managementmaßnahmen.
Einige der häufigsten Sicherheitspraktiken in Defense in Depth sind die Verwendung von Firewalls, Intrusion Detection Systems (IDS), Antivirensoftware, regelmäßige Patches und Updates, starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung, regelmäßige Backups und Benutzerschulungen.
Defense in Depth hilft, indem es die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Cyberangriffs erheblich reduziert. Selbst wenn ein Angreifer eine Sicherheitsebene durchbricht, gibt es immer noch weitere Ebenen, die durchbrochen werden müssen, um auf das Ziel zugreifen zu können. Dies erhöht die Chancen, dass der Angriff entdeckt und gestoppt wird, bevor er ernsthaften Schaden anrichten kann.
Die Kosten für die Implementierung von Defense in Depth können variieren, abhängig von der Größe und Komplexität des Netzwerks oder Systems, das gesichert werden muss. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Kosten für die Implementierung dieser Strategie oft weit geringer sind als die potenziellen Kosten, die durch einen erfolgreichen Cyberangriff entstehen könnten.
Nein, keine Sicherheitsstrategie kann eine 100%ige Sicherheit garantieren. Defense in Depth kann jedoch die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Angriffs erheblich reduzieren und die Zeit, die ein Angreifer benötigt, um auf ein System oder Netzwerk zuzugreifen, erheblich verlängern. Dies erhöht die Chancen, dass der Angriff entdeckt und gestoppt wird, bevor er ernsthaften Schaden anrichten kann.
Die Implementierung von Defense in Depth erfordert eine sorgfältige Planung und Analyse. Es beginnt mit der Identifizierung der zu schützenden Assets und der potenziellen Bedrohungen. Danach sollten geeignete Sicherheitsmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen implementiert werden. Dies kann die Verwendung von Firewalls, IDS, Antivirensoftware, starken Passwörtern, Zwei-Faktor-Authentifizierung und regelmäßigen Backups umfassen. Es ist auch wichtig, regelmäßige Sicherheitsschulungen für Mitarbeiter durchzuführen und klare Sicherheitsrichtlinien und -verfahren zu etablieren.
Für die Erstellung dieses Artikels wurden verschiedene Quellen und Ressourcen genutzt, um die genauesten und aktuellsten Informationen zu liefern. Hier sind einige der wichtigsten Referenzen:
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Bitte beachten Sie, dass die Informationen in diesem Artikel auf den oben genannten Quellen basieren und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell waren. Es wird empfohlen, immer die neuesten Informationen und Best Practices für die Cybersicherheit zu suchen und zu befolgen.
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