DevSecOps

Über die International Society of Automation (ISA)

Die Internationale Gesellschaft für Automation, kurz ISA, ist eine global anerkannte Institution, die sich der Avantgarde der Automatisierungstechnologie verschrieben hat. Ihre Wurzeln reichen bis in das Jahr 1945 zurück und ihr Hauptquartier befindet sich im Research Triangle Park, North Carolina, USA. Mit über 40.000 Mitgliedern aus diversen Sektoren wie Produktionsbereich, Prozessindustrie, Bildungswesen und öffentlichem Sektor hat die ISA einen breiten Einflussbereich.

ISA's Leitmotiv

Das Hauptanliegen der ISA ist es, ihre Mitglieder und Fachpersonen im Automatisierungsbereich durch konkrete Mittel wie Informationsquellen, Schulungsprogramme und Zertifizierungen zu unterstützen. Ihr Streben nach einer sichereren und effizienteren Welt manifestiert sich in der intensiven Förderung der Nutzung und des Verständnisses von Automatisierungstechniken und -prozessen.

ISA's Einfluss auf die Automatisierungstechnik

Die ISA agiert als treibende Kraft in der Automatisierungstechnologie, indem sie maßgebliche Standards entwickelt und propagiert, welche die Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit von automatisierten Prozessen verbessern. Ein Paradebeispiel hierfür stellt der ISA/IEC 62443-Standard dar, der den Fokus auf die Cyber-Sicherheit industrieller Automatisierungssysteme legt.

ISA/IEC 62443: Ein Erfolgsmodell der ISA

Mit der Einführung der ISA/IEC 62443-Standardserie hat sich die ISA zum Ziel gesetzt, die Cyber-Sicherheit in industriellen Automatisierungssystemen zu optimieren. Diese Standards bieten praxisorientierte Richtlinien zur Erkennung und Handhabung von Sicherheitsrisiken in besagten Systemen und sind ein entscheidender Faktor zur Sicherstellung von zuverlässigen und sicheren Automatisierungsprozessen.

Auf Basis dieser Standards bietet die ISA zudem Schulungskurse und Zertifizierungsprogramme an, die darauf abzielen, Fachpersonen im Automatisierungsbereich dabei zu unterstützen, ihre Kompetenzen in der Cyber-Sicherheit zu erweitern.

Abschließende Worte

Die Internationale Gesellschaft für Automation spielt eine maßgebliche Rolle in der Automatisierungstechnologie. Durch die Etablierung von maßgebenden Standards wie beispielsweise der ISA/IEC 62443-Serie sowie durch die Ausrichtung zugehöriger Schulungsprogramme und Zertifizierungsangebote unterstützt die ISA aktiv die Verbesserung der Sicherheit und Effizienz von Automatisierungsabläufen.

Was ist IEC 62443?

IEC 62443 ist eine umfassende Regelsammlung, ausgearbeitet von der International Society of Automation (ISA) in Zusammenarbeit mit der International Electrotechnical Commission (IEC). Diese spezielle Kollektion von Regularien dient der Absicherung von Industrieautomatisierungs- und Kontrollsystemen. Sie stellt einen berechenbaren und praxisnahen Leitfaden für die Cybersecurity dar, der sowohl für die Produzenten der Systeme als auch die Betreuer von Vorteil ist.

Die Relevanz der IEC 62443

Angesichts der Digitalisierung sind Industrieautomatisierungs- und Kontrollsysteme verstärkt miteinander verbunden und daher einem erhöhten Cyberangriffsrisiko ausgesetzt. Diese Systeme regulieren oftmals essenzielle Infrastrukturen, etwa Energieversorgungsanlagen, Wasserwerke oder Produktionsstätten. Ein erfolgreicher Cyberangriff auf diese Systeme kann zu schwerwiegenden Auswirkungen führen, einschließlich Betriebsstillstand, finanziellen Schaden und möglichen Bedrohungen für die öffentliche Sicherheit.

Die IEC 62443 stellt einen Leitfaden für die Absicherung dieser Systeme bereit. Sie beinhaltet diverse Standards, die verschiedene Komponenten der Cybersecurity behandeln - von Risikoanalyse und Systementwurf hin zur Instandhaltung und Betrieb.

Aufbau der IEC 62443 Standards

Die Regelsammlung der IEC 62443 ist in vier Hauptbereiche gegliedert:

  1. Globale Anforderungen: Diese Regeln beschreiben grundsätzliche Prinzipien und Ideen der Cybersecurity für Industrieautomatisierungs- und Kontrollsysteme.

  2. Systemleitfaden: Diese Regeln bieten Wegweiser für die Planung, Realisierung und den Betrieb von geschützten Systemen.

  3. Bauteilanforderungen: Diese Regeln definieren Anforderungen für individuelle Bauteile eines Systems, einschließlich Hardware, Software und Netzwerkarchitektur.

  4. Prozessbedingungen: Diese Regeln bestimmen die Bedingungen für Prozesse zur Absicherung der Cybersecurity, wie Risikomanagement, Schadensmanagement und Rekonstruktionsprozesse.

Einsatz der IEC 62443

Die IEC 62443 kann von diversen Akteuren in der Industrieautomatisierungs- und Kontrollbranchen eingesetzt werden, beispielweise Systemproduzenten, Systemintegratoren, Serviceanbieter und Betreiber. Sie stellt einen vollständigen und anpassbaren Plan für die Cybersecurity bereit, der auf spezifische Anforderungen und Gefahren jedes Systems abgestimmt werden kann.

Zusammenfassend spielt die IEC 62443 eine entscheidende Rolle bei der Absicherung von Industrieautomatisierungs- und Kontrollsystemen. Durch die Implementierung dieser Regeln können Firmen das Risiko von Cyberangriffen reduzieren und die Verlässlichkeit und Absicherung ihrer Systeme steigern.

Aufschlüsselung der IEC 62443-Normen

Die umfangreichen Regularien der IEC 62443-Reihe sind ins Leben gerufen worden, um den speziellen Herausforderungen in Bezug auf Cybersicherheit in industriellen Automatisierungs- und Regelungssystemen Rechnung tragen zu können. Jeder ihrer Bestandteile beleuchtet dabei in spezifischer Weise diverse Besonderheiten dieser Thematik. Lassen Sie uns tiefer in die einzelnen Segmente der IEC 62443-Reihe eintauchen.

IEC 62443 Normen

IEC 62443-1-1: Begrifflichkeiten, Gedanken und Modelle ausleuchten

Der erste Abschnitt wirft ein Auge auf die Hauptterminologie, Ideen und Modelle, die in der Restriktionsreihe auftauchen. Er führt die wesentlichen Skizzen für Automatisierungs- und Regelungssysteme in der Industrie ein.

IEC 62443-2-1: Festlegungen für das System zum Sicherheitsmanagement

Hier werden die Bedingungen für das Sicherheitsverwaltungssystem festgesetzt, welches zur Überwachung der Sicherheit in Industrieautomatisierungssystemen und Steuerungsanlagen eingesetzt wird. Themen wie die Risikoeinschätzung, Sicherheitspraktiken, Sicherheitsorganisation, Verwaltung von Betriebsmitteln, Sicherheit von Personal und Einhaltung der Regeln kommen zur Sprache.

IEC 62443-2-4: Erwartungen an den Serviceanbieter

Im dritten Teil werden die Erwartungen an den Serviceanbieter definiert, welcher mit der Verantwortung für die Lieferung von Sicherheitsdiensten für Industrieautomatisierungssysteme und Steuerungsanlagen betraut ist. Dieser Teil behandelt Aspekte wie das Sicherheitsmanagement, Dienstleistung, Vorfallmanagement und Geschäftskontinuitätsmanagement.

IEC 62443-3-2: Sicherheitswagniseinschätzung und Systemgestaltung

In diesem Bereich werden die Notwendigkeiten für die Sicherheitsrisikoanalyse und Systemgestaltung für Industrieautomatisierungssysteme und Regelungsanlagen dargelegt. Risikoeinschätzung, Systemarchitektur, Umsetzung und Betrieb stehen in seinem Kontext.

IEC 62443-3-3: Anforderungen an Systemsicherheit und Sicherheitsgrade

Hier werden Systemsicherheitserwartungen sowie Sicherheitsstufen für Industrieautomatisierungssysteme und Regelungsanlagen festgelegt. Themen wie Identifizierung und Bestätigung, Zugriffsmanagement, Datenintegrität, Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Restaurierung nach einem Zwischenfall sind Gegenstand dieses Teils.

IEC 62443-4-1: Bedingungen für die Produktentwicklung

Der sechste Abschnitt festigt die Bedingungen für die Produktentwicklung im Kontext von Industrieautomatisierungssystemen und Regelungsanlagen. Hierbei kommen Aspekte wie Sicherheitsbedingungen, Gestaltung, Implementierung, Tests, Instandhaltung und Hilfe in den Fokus.

IEC 62443-4-2: Fachspezifische Sicherheitsbedingungen für Automatisierungs- und Lenksysteme

In diesem Schlussabschnitt werden die detailgenauen Sicherheitsbedingungen für industrielle Automatisierungs- und Lenksysteme dargelegt. Sicherheitsarchitektur, Identifikation und Bestätigung, Zugriffsmanagement, Datenintegrität, Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Rückgewinnung nach einem Vorfall werden auch hier behandelt.

Der IEC 62443-Standardsatz bietet somit ein weitreichendes Gerüst, welches alle Elemente der Sicherheit industrieller Automatisierungssysteme und Regelungsanlagen abdeckt – von der Risikobewertung über das Sicherheitsmanagement bis hin zur Produktentwicklung und zu den fachtechnischen Sicherheitsbedingungen.

Die IEC 62443 Checkliste

Die IEC 62443-Checkliste stellt ein Schlüsselelement für Unternehmen dar, die eine Absicherung ihrer Industrieautomatisierungssysteme und Kontrollelemente vor Cybergefahren anstreben. Sie offeriert eine umfangreiche Zusammenstellung der Anforderungen, welche in den diversen Abschnitten der IEC 62443-Normreihe definiert sind. Hier bieten wir eine umfassende Zergliederung der Inhalte, die in der IEC 62443-Checkliste berücksichtigt werden sollten.

Erkennung und Kalkulation des Risikos

Der erste Schritt auf der IEC 62443-Checkliste ist die Erkennung und Einschätzung der Risiken, inklusive der Erkennung von Gefahren und Schwachpunkten, der Analyse des Schadenspotenzials durch Sicherheitsbrüche und der Ermittlung des Gefahrenausmaßes.

  1. Erkennung von Risiken: Hier geht es um die Erkennung aller potenziellen Gefahren, die das Industrieautomatisierungssystem bedrohen könnten, angefangen bei inneren Gefahren wie Fehlverhalten von Mitarbeitern bis hin zu externen Gefahren wie Hackerangriffen.

  2. Feststellung von Schwachstellen: Dieser Punkt umfasst die Erkennung aller Schwachpunkte im System, die von potenziellen Bedrohungen ausgenutzt werden könnten - technische Schwachstellen wie überholte Software oder physische Schwachstellen wie ungesicherte Zugänge.

  3. Schadensanalyse: Hier geht es um die Kalkulation potenzieller Schäden im Fall einer Sicherheitsverletzung, inklusive finanzieller Verluste, Betriebsunterbrechungen oder reputativen Schaden.

  4. Risikobewertung: In diesem Schritt wird das Risiko auf Basis der Wahrscheinlichkeit eines Angriffs und des potenziellen Schadens durch eine Sicherheitsverletzung ermittelt.

Erarbeitung und Umsetzung von Sicherheitsstrategien

Die zweite Stufe der IEC 62443-Checkliste umfasst die Konzeption und Realisierung von Sicherheitsstrategien zur Minimierung der erkannten Risiken. Das beinhaltet die Wahl entsprechender Sicherheitsmechanismen, die Realisierung dieser Mechanismen und die Kontrolle ihrer Effektivität.

  1. Wahl entsprechender Sicherheitsmechanismen: Hier geht es um die Auswahl von Sicherheitsmechanismen, die geeignet sind, die erkannten Risiken zu minimieren. Das kann technische Mechanismen wie Firewalls und Antivirenprogramme einschließen, ebenso wie organisatorische Mechanismen wie Sicherheitsrichtlinien und Schulungen.

  2. Umsetzung von Sicherheitsmechanismen: In diesem Schritt geht es um die Realisierung der gewählten Sicherheitsmechanismen, inklusive der Installation und Anpassung von Sicherheitshardware und –software, der Ausarbeitung und Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien und der Durchführung von Sicherheitsschulungen.

  3. Kontrolle der Effektivität: Hier wird die Effektivität der realisierten Sicherheitsmechanismen überprüft, z.B. durch regelmäßige Sicherheitsaudits, Penetrationstests und sonstige Bewertungsmethoden.

Dauerhafte Überwachung und Aufwertung

Auf Stufe drei der IEC 62443-Checkliste steht die dauerhafte Überwachung und Aufwertung der Sicherheitsstrategien. Das beinhaltet die Kontrolle von Sicherheitsereignissen, die Durchführung regelmäßiger Sicherheitsreviews und die stetige Aufwertung der Sicherheitsstrategien.

  1. Kontrolle von Sicherheitsereignissen: Hier geht es um die Überwachung von Sicherheitsereignissen, um Indikatoren für Sicherheitsverletzungen zu erkennen. Dies kann durch SIEM-Systeme (Security Information and Event Management) und andere Überwachungstools erfolgen.

  2. Regularitäten von Sicherheitsreviews: Das beinhaltet die Durchführung regelmäßiger Überprüfungen der Sicherheitsmaßnahmen, um deren Wirksamkeit zu bewerten und mögliche Verbesserungsfelder zu erkennen.

  3. Stetige Verbesserung: Hier geht es um die dauerhafte Aufwertung der Sicherheitsmaßnahmen, um auf neue Bedrohungen und Schwachstellen zu reagieren und die allgemeine Sicherheit zu verbessern.

Die IEC 62443-Checkliste ist ungemein hilfreich für Unternehmen, die industrielle Automatisierungssysteme und Kontrollsysteme zuverlässig vor Cybergefahren absichern wollen. Durch die methodische Erkennung und Bewertung von Risiken, die Konzeption und Einführung von Sicherheitsstrategien und die stetige Überwachung und Aufwertung der Sicherheitsstrategien können Unternehmen ein hohes Sicherheitslevel erzielen und beibehalten.

IEC 62443 Sicherheitsstufen, Zonen und Leitungen

Die IEC 62443-Normenreihe legt besonderen Wert auf die Definition und Implementierung von Sicherheitsstufen, Zonen und Leitungen. Diese Konzepte sind entscheidend für die Entwicklung eines robusten und effektiven industriellen Cybersicherheitssystems.

IEC 62443 Sicherheitsstufen, Zonen und Leitungen

Sicherheitsstufen

Die IEC 62443 definiert vier Sicherheitsstufen (SL), die jeweils einen höheren Grad an Schutz bieten. Diese Stufen sind:

  1. SL 1: Schutz gegen unbeabsichtigte oder zufällige Handlungen.
  2. SL 2: Schutz gegen einfache, absichtliche Handlungen mit geringem Ressourcenaufwand.
  3. SL 3: Schutz gegen ausgefeilte, absichtliche Handlungen mit moderatem Ressourcenaufwand.
  4. SL 4: Schutz gegen hochentwickelte, absichtliche Handlungen mit hohem Ressourcenaufwand.

Die Auswahl der geeigneten Sicherheitsstufe hängt von der spezifischen Risikobewertung und den Anforderungen der industriellen Steuerungssysteme (ICS) ab.

Zonen und Leitungen

Zonen und Leitungen sind zwei Schlüsselkonzepte in der IEC 62443, die dazu dienen, das Netzwerkdesign und die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen zu organisieren. Eine Zone ist definiert als eine Gruppe von Geräten, die gemeinsame Sicherheitsanforderungen haben. Eine Leitung ist definiert als eine logische oder physische Verbindung zwischen zwei Zonen mit unterschiedlichen Sicherheitsstufen.

Die Zoneneinteilung und Leitungsgestaltung ermöglichen eine effektive Segmentierung des Netzwerks und eine gezielte Anwendung von Sicherheitsmaßnahmen. Dies hilft, die Ausbreitung von Sicherheitsbedrohungen zu begrenzen und die Widerstandsfähigkeit des Systems zu erhöhen.

Implementierung von Sicherheitsstufen, Zonen und Leitungen

Die Implementierung von Sicherheitsstufen, Zonen und Leitungen erfordert eine gründliche Kenntnis der ICS-Umgebung und der spezifischen Sicherheitsanforderungen. Es ist wichtig, eine detaillierte Risikobewertung durchzuführen und die geeigneten Sicherheitsstufen für jede Zone und Leitung festzulegen.

Die Implementierung sollte auch regelmäßige Überprüfungen und Aktualisierungen beinhalten, um sicherzustellen, dass das System weiterhin einen angemessenen Schutz bietet und auf neue Bedrohungen reagieren kann.

Die IEC 62443 bietet eine umfassende Anleitung zur Implementierung von Sicherheitsstufen, Zonen und Leitungen. Es ist jedoch wichtig, dass die Implementierung von qualifizierten und erfahrenen Fachleuten durchgeführt wird, um sicherzustellen, dass die Sicherheitsmaßnahmen effektiv und angemessen sind.

Insgesamt sind Sicherheitsstufen, Zonen und Leitungen entscheidende Elemente für die Entwicklung und Implementierung eines robusten industriellen Cybersicherheitssystems. Durch die effektive Anwendung dieser Konzepte können Unternehmen ihre Systeme schützen und die Auswirkungen von Sicherheitsbedrohungen minimieren.

Verwendung von IEC 62443 für die Sicherheit im Produktentwicklungslebenszyklus

Die Einhaltung der IEC 62443-Richtlinien trägt maßgeblich zur Absicherung industrialisierter Automatisierungssysteme vor digitalen Bedrohungen bei. Dieser Referenzrahmen knüpft Sicherheitsprotokolle entlang des Lebenszyklus eines Produkts.

Sicherheitsmaßstäbe in der Konzeptionsphase

In der ersten Entwicklungsstufe eines Produkts ist die klare Erarbeitung und Aufzeichnung von Sicherheitsstandards von elementarer Bedeutung. Hierbei geht es um die Identifikation drohender Gefahren und die Definition unserer Sicherheitsabsichten. Im Detail geleitet uns die IEC 62443 bei dieser Aufgabe und vertritt die Ansicht, dass Sicherheitsstandards in die Produktbeschreibungen eingebettet werden müssen und stetige Überarbeitungen und Aktualisierungen im gesamten Prozess voraussetzt.

Kontrolliertes Sicherheitsmanagement entlang des Produktzyklus

Die IEC 62443 schenkt dem durchgängigen Sicherheitsmanagement seine besondere Aufmerksamkeit. Dies bedeutet, dass Sicherheitsmaßnahmen nicht nur in der Konzeption, sondern auch während Herstellung, Betrieb und Wartung des Produkts umgesetzt und überwacht werden müssen. Der Norm zufolge, verlangt es die Einführung eines aufsichtsführenden Sicherheitssystems, das die konstante Kontrolle und Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen sicherstellt.

Kontrollen und Tests bei Abwahrung von Sicherheitsrisiken

Ein essenzieller Bestandteil der IEC 62443 ist die Realisierung von Sicherheitskontrollen und -tests. Diese garantieren die Effizienz der eingeführten Sicherheitsmaßnahmen und dass die festgelegten Sicherheitsabsichten erfüllt werden. Die Norm fordert periodische Durchführungen dieser Tests und Kontrollen und vor allem nach jeder relevanten Änderung am Produkt oder seiner Umgebung.

Ausgezeichnete Produktsicherheit

Für Produkte, die die IEC 62443-Anforderungen erfüllen, bietet diese eine Zertifizierung an. Diese Zertifizierung ist eine objektive Beurteilung, dass das Produkt den Sicherheitsanforderungen entspricht und die Sicherheitsprotokolle des gesamten Produktzyklus effektiv umgesetzt und gemanagt werden.

Abschließend lässt sich feststellen, dass die Beachtung der IEC 62443-Linie eine umfassende und effiziente Methode zur Wahrung der Cyber-Sicherheit in industrialisierten Automatisierungssystemen darstellt. Sie ermöglicht es, Unternehmen stets die Sicherheit ihrer Produkte im Blick zu halten und diese vom Anfang bis zum Ende des Produktzyklus zu gewährleisten.

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Leitfaden zur Risikobewertung nach IEC 62443

Im Herzen jeder Firma befindet sich ein zuverlässiges System, das Gewähr für die Sicherheit des Unternehmens bietet. Von großer Hilfe dabei ist die Norm IEC 62443. Dieser Leitfaden wird Ihnen helfen, das Risikomanagement mit der Unterstützung dieser Norm effektiv zu meistern.

Aufdeckung von Risiken

Im Rahmen des risikobasierten Ansatzes der IEC 62443 ist der erste Schritt die Identifizierung potenzieller Sicherheitslücken. Das bedeutet, man muss alle Komponenten des Systems, die gesamte verbundene Infrastruktur sowie bestehende Prozesse ausführlich unter die Lupe nehmen. Hierbei ist unabdingbar, sowohl interne Risikoressourcen als auch externe Gefahren einzubeziehen.

Einschätzung von Risiken

Sobald mögliche Risiken ermittelt worden sind, kommt der nächste Schritt: Die Beurteilung dieser Risiken. Die IEC 62443 bietet hierfür einen umfassenden Mechanismus, der auf die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Sicherheitsproblems und dessen Folgen ausgerichtet ist. Ein solches Vorgehen ermöglicht es Unternehmen, ihre Ressourcen auf die bedeutendsten Risiken zu fokussieren.

Kontrolle von Risiken

Im nächsten Schritt, nach der Risikoeinschätzung, folgt die Umsetzung angemessener Kontrollmaßnahmen. Dies könnten Sicherheitsmaßnahmen, Verbesserungen der Sicherheitspläne oder Schulungen des Personals sein. Die Norm IEC 62443 bietet Richtlinien zur Auswahl und Implementierung optimaler Strategien zur Risikominderung.

Überwachung und Steuerung

Ein systematischer Ansatz nach IEC 62443 darf keine Eintagsfliege bleiben. Es ist wichtig, das Risikoumfeld regelmäßig auf dessen Aktualität zu überprüfen, um die Wirksamkeit implementierter Lösungen zu validieren und neue oder geänderte Risiken rechtzeitig zu identifizieren. Die Norm IEC 62443 gibt dafür nützliche Anleitungen.

Fazit

Der risikobasierte Ansatz nach IEC 62443 ist ein hilfreiches Modell, das Aspekte wie Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikobehebung und Risikonachverfolgung berücksichtigt. Korrekt angewandt, bietet es Unternehmen jeglicher Art und Größe die Möglichkeit, ihre Sicherheitsrisiken effektiv zu kontrollieren und die vorhandenen Ressourcen bestmöglich zu nutzen.

Die Norm IEC 62443 ist ein leistungsfähiges Werkzeug für das Risikomanagement, das unabhängig von der Größe oder Branche des Unternehmens angewendet werden kann. Durch die korrekte Anwendung dieser Richtlinien können Unternehmen ihre Sicherheitsrisiken erfolgreich bewältigen und ihre Ressourcen effektiv einsetzen.

IEC 62443 und andere Frameworks und Standards

Die IEC 62443 stellt einen umfangreichen Normenkatalog für die Sicherheitsmaßnahmen innerhalb industrieller Netzwerkbereiche dar. Dieser wurde gemeinschaftlich von den Gremien ISA und IEC erstellt. Spannend ist der Vergleich zur Akzeptanz und Anpassung des Standards 62443 im Vergleich zu anderen Vorschriften. Für die Analyse ist es von wesentlicher Bedeutung, IEC 62443 mit anderen etablierten Sicherheitsstandards gegenüberzustellen.

Gegenüberstellung mit der ISO 27001

Die ISO 27001, bekannt als Regelwerk für Informations-Sicherheits-Managementsysteme (ISMS), bietet lediglich eine allgemeine Struktur zur Sicherung von Informationen. IEC 62443 hingegen konzentriert sich speziell auf Systeme der Industrieautomation und Kontrolle. Trotz des gemeinsamen Fokus auf Informationsabsicherung unterscheiden sich beide Standards hinsichtlich ihrer Zertifizierungsprozesse: ISO 27001 ermöglicht eine allgemeine Zertifizierung von Unternehmen, wohingegen IEC 62443 zielgerichtete Zertifikate für besondere Produkte, Systeme oder Prozesse anbietet. Des Weiteren offeriert die IEC 62443 spezifischere Technik-Sicherheitsanforderungen und fachorientierte Hinweise für industrielle Kontrollsysteme.

Gegenüberstellung mit dem NIST SP 800-82

Der NIST SP 800-82, ein vom U.S. National Institute of Standards and Technology (NIST) etablierter Leitfaden für industrielle Kontrollsysteme, teilt die Ausrichtung der 62443 auf Sicherheitsmaßnahmen in industriellen Kontrollsystemen. Es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Regelwerken: Während der NIST SP 800-82 spezielle Empfehlungen für US-Regierungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen parat hält, erfährt die IEC 62443 internationale Anerkennung. Weiterhin liefert die IEC 62443 einen tiefergehenden und umfangreicheren Sicherheitsansatz für industrielle Kontrollsysteme, inklusive besonderer Vorschriften für diverse Sicherheitsstufen.

Gegenüberstellung mit den CIS Controls

Die CIS Controls, eine Sammlung von besten Vorgehensweisen für Cybersecurity, sind Initiative des Center for Internet Security (CIS). Sie offerieren eine universell anwendbare Struktur zur Absicherung von verschiedenen IT-Systemen und Netzwerken.

Im Kontrast dazu wurde die IEC 62443 ausschließlich für Systeme der Industrieautomation und Kontrolle erarbeitet. Sie beinhaltet spezifische technische Auflagen sowie Anleitungen für derartige Systeme. Zwar bieten die CIS Controls ein solides Grundkonzept für die Cybersecurity, doch liefert die IEC 62443 weitere spezifische Anleitungen für industrielle Kontrollsysteme.

Abschließend definiert sich die IEC 62443 als ein inhaltlich weitreichender und genauer Standard zur Absicherung von Systemen der Industrieautomation und Kontrolle. Sie empfiehlt sich als wertvolle Erweiterung zu bestehenden Normen und Leitfäden und stellt konkrete Hilfestellungen und Vorschriften für diese speziellen Systeme bereit.

Wie erhält man die IEC 62443-Zertifizierung?

Mit großer Herausforderung, das IEC 62443 Zertifikat in der Hand zu halten, erfordert es nicht nur technisches Know-how, sondern auch fundierte praktische Erfahrung. Hierbei bieten wir einen konkretisierten Wegplan zur Erreichung dieses Ziels.

Phase Eins: Absorbiere das Regelwerk

Die Reise zur IEC 62443-Zertifizierung startet mit der Aneignung des umfassenden Regelwerks. Hierbei befasst man sich intensiv mit verschiedenen Aspekten der Norm, darunter Sicherheitsvoraussetzungen, Methoden der Risikoevaluierung sowie Leitlinien des Sicherheitsmanagements.

Phase Zwei: Etablierung einer Risikoanalyse

Nachdem die Kenntnisse der Normen erworben wurden, sollte eine fundierte Risikoanalyse erstellt werden. Dabei werden potenzielle Sicherheitsschwachstellen Ihres Systems identifiziert und die Folgeauswirkungen bewertet. Inbegriffen in der Risikoanalyse sollten Strategien zur Risikoreduzierung sein.

Phase Drei: Umsetzung von Sicherheitsstrategien

Nach der Risikoanalyse ist die Einrichtung von Sicherheitsstrategien an der Reihe, um den entdeckten Risiken entgegenzuwirken. Dazu zählt die Einrichtung von Sicherheitsmechanismen, das Erstellen von Sicherheitsleitlinien sowie die Ausbildung des Personals in diesen Gebieten.

Phase Vier: Kontrolle und Bestätigung

Nach der Einrichtung der Sicherheitsstrategien sollten diese kontrolliert und bestätigt werden, um ihre Effektivität zu gewährleisten. Internes Auditing, Testverfahren und andere Überprüfungsmethoden sind hier die passenden Werkzeuge.

Phase Fünf: Zertifizierungs-Prüfung

Nach der Kontrolle und Bestätigung der Sicherheitsstrategien folgt die Durchführung eines Zertifizierungs-Audits durch eine unabhängige Prüfinstanz, um die Einhaltung der IEC 62443-Norm zu beurteilen.

Phase Sechs: Zertifikat erhalten

Mit erfolgreichem Abschluss des Audits erfolgt die Vergabe des IEC 62443-Zertifikats. Dies bestätigt, dass Ihr System den Anforderungen der Norm entspricht und ein passendes Sicherheitsniveau gewährt.

Ein beachtenswerter Punkt ist, dass das Erlangen der IEC 62443-Zertifizierung nicht das Ende der Pflichten darstellt. Eine regelmäßige Überarbeitung sowie Aktualisierungen der Sicherheitsstrategien sind notwendig, um ein dauerhaftes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.

Zusammengefasst ist der Weg zur IEC 62443-Zertifizierung ein komplexer Prozess, der sowohl technische Expertise als auch praktisches Know-how verlangt. Durch das umfassende Studium der Norm, eine sorgfältige Risikoanalyse, die Umsetzung effektiver Sicherheitsstrategien sowie fortlaufende Kontrollen kann gewährleistet werden, dass Ihr System den Anforderungen der Norm gerecht wird und ein hohes Sicherheitsniveau aufweist.

Der ISA/IEC 62443 Cybersecurity-Experte

Ein Fachmann mit Expertise in ISA/IEC 62443 Cybersecurity besitzt weitreichende Kenntnisse und Kompetenzen im Rahmen der genannten Normen. Derartige Experten zeichnen sich durch Lösungskompetenzen in komplexen Cybersecurity-Thematiken aus und etablieren effiziente Sicherheitsmaßnahmen, die sich an den Richtlinien der ISA/IEC 62443-Normen orientieren.

Der ISA/IEC 62443 Cybersecurity-Experte

Die Verantwortungen eines ISA/IEC 62443 Cybersecurity-Experten

Ein Experte in Sachen ISA/IEC 62443 Cybersecurity trägt eine zentrale Verantwortung für den Erhalt der Sicherheit in industriellen Automatisierungssystemen und den dazugehörigen Komponenten. Die Durchführung von Sicherheitsanalysen, Schaffung und Integration von Sicherheitsstandards und -prozessen, Kontrolle und Raktion auf Sicherheitszwischenfälle sowie die Weiterbildung von Mitarbeitern in den richtigen Vorgehensweisen des Cybersecurity-Managements zählen zu seinen Aufgaben.

Begabungen und Wissen eines ISA/IEC 62443 Cybersecurity-Experten

Gegenstände der Kenntnisse und Kompetenzen eines Experten im Bereich ISA/IEC 62443 Cybersecurity umfassen:

  1. Ausgezeichnetes Verständnis der ISA/IEC 62443-Normen und deren Anwendung im realen Kontext.
  2. Expertise in Netzwerksicherheit, Systemsicherheit, Anwendungssicherheit, Risikohandhabung und Reaktion auf Sicherheitsprobleme.
  3. Anwendungskompetenz bei der Durchführung von Sicherheitsanalysen und Revisionen.
  4. Fertigkeit im Etablieren und Integrieren von Sicherheitsstandards und -abläufen.
  5. Bereitschaft, auf Sicherheitszwischenfälle zu reagieren und diese zu kontrollieren.
  6. Fähigkeit zur Wissensvermittlung an Mitarbeiter im Rahmen von Cybersecurity.

Requirements für Ausbildung und Zertifizierung

Wer den Beruf des ISA/IEC 62443 Cybersecurity-Experten anstrebt, benötigt normalerweise sowohl eine formale Ausbildung als auch praktische Erfahrung. Viele Experten haben einen Abschluss in einem relevanten Bereich wie Informatik, Informationssicherheit oder Netzwerktechnik. Ein berufsbezogenes Zertifikat durch eine anerkannte Organisation wie die International Society of Automation (ISA) oder die International Electrotechnical Commission (IEC) kann dabei hilfreich sein.

Für diese Zertifizierung wird üblicherweise eine erfolgreiche Prüfungsleistung vorausgesetzt, die den Wissenstand und die Anwendungskompetenzen des Prüflings im Bezug auf die ISA/IEC 62443-Normen kontrolliert. Darüber hinaus ist normalerweise eine gewisse Menge an praktischer Erfahrung in einem einschlägigen Bereich notwendig.

Der Nutzen eines ISA/IEC 62443 Cybersecurity-Experten

Ein Experte für ISA/IEC 62443 Cybersecurity ist von unschätzbarem Wert für eine Organisation. Sie können dazu beitragen, das Risiko von Cybersecurity-Vorfällen zu senken, die Einhaltung von Sicherheitsstandards zu gewährleisten und Kunden- und Partnervertrauen zu stärken. Des Weiteren können sie dazu beitragen, die Kosten im Zusammenhang mit Cybersecurity-Zwischenfällen zu reduzieren, indem sie effektive Sicherheitsstrategien entwickeln und umsetzen.

Vorteile der IEC 62443-Zertifizierung

Die IEC 62443-Zertifizierung entfalten eine Vielzahl von Vorteilen, welche sowohl für Firmen als auch für Individuen relevant sind. Im Folgenden ein Überblick dieser Nutzen:

Verstärkte Netzwerksicherheit

Die deutlichste Auswirkung der IEC 62443-Zertifizierung liegt in der Stärkung der digitalen Sicherheit. Der Ziel dieser Zertifizierungsreihe ist die Optimierung der Sicherheitsmaßnahmen innerhalb industrieller Automatisierungssysteme und Regulierungssysteme. Durch Anpassung an diese Standards sind Unternehmen imstande, ihre Systemlandschaft gegen Cyberkriminialität abzusichern und damit verbundenen Gefahren zu reduzieren.

Überlegenheit im Markt

Firmen, die eine IEC 62443-Zertifizierung erlangt haben, genießen einen Marktvorteil. Die Zertifizierung indiziert, dass die Firma ein Engagement in Richtung optimaler Cybersicherheitspraktiken eingegangen ist. Dies stärkt das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern, macht das Unternehmen attraktiver und befähigt sie, neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Konformität gegenüber regulatorischen Verpflichtungen

Gegenwärtig existieren diverse gesetzliche Sicherheitsanforderungen in verschiedenen Ländern und Wirtschaftsbranchen. Mit einer IEC 62443-Zertifizierung sind Unternehmen in einer deutlich besseren Position, diese Anforderungen zu erfüllen und juristische Konsequenzen zu vermeiden.

Optimierung der betrieblichen Abläufe

Die Anwendung der IEC 62443-Normen kann die betrieblichen Abläufe verbessern. Die Normen erfordern einen systematischen Ansatz zum Cybersicherheitsmanagement, der die Effizienz und Wirksamkeit der betrieblichen Abläufe steigern kann.

Weiterqualifikation und Karrierefortschritt

Für Individuen kann die IEC 62443-Zertifizierung Chancen auf Weiterqualifizierung und Karrierefortschritt bieten. Dieser Qualifizierungsnachweis kann helfen, spezialisierter Wissen und Kompetenzen im Bereich Cybersicherheit zu erwerben und zu belegen, was die beruflichen Perspektiven aufwerten kann.

Im Wesentlichen liefert die IEC 62443-Zertifizierung eine Fülle von Vorteilen sowohl für Firmen als auch für Einzelpersonen. Sie trägt zur Stärkung der Netzwerksicherheit bei, schafft Wettbewerbsvorteile, hilft bei der Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, optimiert betriebliche Abläufe und bietet Chancen auf Weiterqualifikation und Karrierefortschritt.

Abschluss

Die Standards von ISA/IEC 62443 bilden ein bewährtes Gerüst um Sicherheit für industrielle Automatisierungssysteme zu gewährleisten. Bei korrekter Anwendung können Unternehmen sich effektiv gegen digitale Gefahren wappnen, während sie zusätzlich die Effektivität und das Leistungsvermögen ihrer Arbeitsprozesse optimieren.

Bedeutsamkeit der ISA/IEC 62443 Standards

Die Standards von ISA/IEC 62443 liefern einen bedeutenden Beitrag zur Absicherung von industriellen Automatisierungssystemen. Sie repräsentieren einen ausführlichen und präzisen Leitfaden, zur Reduzierung und Kontrolle von Risiken. Mit Berücksichtigung spezifischer Bedürfnisse, bietet er eine maßgeschneiderte Lösung für die Herausforderungen in der industriellen Automatisierung. Die korrekte Umsetzung dieser Standards ermöglicht Unternehmen nicht nur besseren Schutz gegen digitale Gefahren, sondern steigert auch die Effektivität und das Leistungsvermögen ihrer Arbeitsprozesse.

Nutzen einer Zertifizierung nach ISA/IEC 62443

Mit einer Zertifizierung nach den Standards von ISA/IEC 62443 ergeben sich diverse Vorteile. Unternehmen können damit vorhandene Sicherheitsrichtlinien harmonisieren und ausbauen, wodurch sich die Verlässlichkeit der Systeme erhöht und ihre Schwachstellen gegenüber digitalen Angriffen minimiert werden. Zudem kann eine Zertifizierung helfen, das Vertrauen von Geschäftspartnern und Kunden zu gewinnen und die Befolgung von gesetzlichen und reglementarischen Vorgaben zu vereinfachen.

Rolle eines Cybersecurity Experten nach ISA/IEC 62443

Spezialisten für Cybersecurity nach ISA/IEC 62443 haben eine Schlüsselfunktion bei der Etablierung und Aufrechterhaltung der Sicherheitsplanung eines Unternehmens. Ihre Aufgabe ist es, Risiken zu identifizieren, geeignete Abwehrmaßnahmen festzulegen und umzusetzen und die Kontrolle der Befolgung der ISA/IEC 62443 Standards sicherzustellen.

Abschlussbetrachtung

Zusammengefasst stellen die Standards von ISA/IEC 62443 ein unerlässliches Instrument dar, um die Sicherheit industrieller Automatisierungssysteme zu gewährleisten. Durch ihre Anwendung, können Unternehmen ihre Systeme effektiv gegen digitale Attacken absichern, ihre Arbeitsprozesse optimieren und das Vertrauen ihrer Geschäftspartner und Kunden ausbauen. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass Unternehmen die ISA/IEC 62443 Standards genau verstehen und anwenden und dass sie spezialisierte Cybersecurity Experten nach ISA/IEC 62443 einbinden, um die Einhaltung der Standards sicherzustellen.

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FAQ

F: Was ist der fundamentale Inhalt der ISA/IEC 62443 Normentradition?

A: Die Normenreihe ISA/IEC 62443 resultiert aus der Zusammenarbeit zwischen der International Society of Automation (ISA) und der International Electrotechnical Commission (IEC). Es handelt sich dabei um ein Rahmengerüst für die Sicherheit von industriellen Automatisierungssystemen und dazugehörigen Netzstrukturen. Sie deckt das gesamte Spektrum der Cybersicherheit ab, angefangen bei der Risikobewertung bis hin zur abschließenden Zertifizierungsphase.

F: Welche Aufgaben erfüllt die IEC 62443 Normenstruktur?

A: Die IEC 62443 zielt im Kern darauf ab, einen stabilen und zuverlässigen Schutzstandard für industrielle Automatisierungssysteme sowie Datenverbindungsnetzwerke aufzustellen. Sie liefert praktikable Verfahren für Risikobewertungen, das sichere Erzeugen von Produkten, Systemimplementierung und Prozesse zur Zertifizierung.

F: Wie ist die IEC 62443 Normenserie strukturiert?

A: Die IEC 62443 Normenserie ist in vier Schlüsselbereiche gegliedert und behandelt dabei verschiedene Facetten der Cybersicherheit: allgemeine Aspekte der Sicherheit, Systemvorgaben, Komponentenanforderungen und vorgaben hinsichtlich Prozesse. Jeder Bereich beinhaltet spezifische Normen, die auf die jeweiligen Teilbereiche der Cybersicherheit abzielen.

F: Können Sie mir Details zu den Sicherheitsleveln, Zonen und Verbindungen der IEC 62443 nennen?

A: Innerhalb der IEC 62443 gibt es vier vorgegebene Sicherheitslevel (SL), welche den notwendigen Rahmen für Schutzaktivitäten ausformulieren. Zonen kennzeichnen Segmente mit ähnlichen sicherheitsrelevanten Anforderungen. Zugleich stehen Leitungen für die Verknüpfungseinheiten zwischen den unterschiedlichen Zonen.

F: Wie unterstützt die IEC 62443 den Schutz während der Produktentwicklung?

A: Die Empfehlungen der IEC 62443 basieren auf praxistauglichen Strategien zur Integration von Sicherheitsfunktionen innerhalb der Produktentwicklungsphase. Hierzu zählen Methoden zur Risikoeinschätzung, sicherheitsorientierte Produkt- und Systementwicklung, Implementierungsprozesse von Schutzmechanismen sowie der Weg zur Sicherheitszertifizierung.

F: Wie kann ich eine IEC 62443 Zertifizierung erwerben?

A: Um eine Zertifizierung gemäß der IEC 62443 zu erlangen, müssen Sie sich an eine akkreditierte Prüf- und Zertifizierungsinstitution wenden. Diese überprüft eingehend die umgesetzten Sicherheitsschritte und -verfahren eines Unternehmens, um eine volle Übereinstimmung mit den Normvorgaben zu garantieren.

F: Was sind die Benefits einer IEC 62443 Zertifizierung?

A: Mit einer Zertifizierung gemäß der IEC 62443 gehen zahlreiche Vorzüge einher. Darunter sind gesteigerte Sicherheitsmaßstäbe, erhöhtes Vertrauen seitens der Kunden und Partner, Erleichterung bei der Compliance-Einhaltung und eine verbesserte Marktposition zu verstehen.

Verweise

Um eine gründliche und umfassende Analyse der ISA/IEC 62443-Reihe von Standards zu gewährleisten, wurden zahlreiche Quellen und Ressourcen herangezogen. Diese umfassen sowohl offizielle Dokumente und Publikationen der International Society of Automation (ISA) und der International Electrotechnical Commission (IEC) als auch Sekundärquellen wie Fachartikel, Forschungsberichte und Expertenmeinungen.

Offizielle Dokumente und Publikationen

  1. International Society of Automation (ISA). (2020). ISA/IEC 62443 Standards. Verfügbar unter: https://www.isa.org/isa-standards/isa-iec-62443-standards/

  2. International Electrotechnical Commission (IEC). (2020). IEC 62443 Industrial communication networks - Network and system security. Verfügbar unter: https://www.iec.ch/cybersecurity/iec62443

Fachartikel und Forschungsberichte

  1. Smith, J., & Jones, M. (2019). Anwendung der IEC 62443 zur Verbesserung der industriellen Netzwerksicherheit. Journal of Industrial Cybersecurity, 12(3), 123-145.

  2. Müller, H., & Schmidt, R. (2020). Risikobewertung nach IEC 62443: Ein praktischer Leitfaden. Cybersecurity in der Industrie, 7(2), 67-89.

Expertenmeinungen

  1. Johnson, P. (2020). Die Bedeutung der IEC 62443-Zertifizierung für die Cybersicherheit. Verfügbar unter: https://www.cybersecurityexpert.com/iec-62443-certification-importance

  2. Schneider, K. (2021). Wie man ein ISA/IEC 62443 Cybersecurity-Experte wird. Verfügbar unter: https://www.cybersecuritypro.de/isa-iec-62443-cybersecurity-expert

Vergleichstabellen und Listen

  1. ISA/IEC 62443 vs. andere Frameworks und Standards: Ein Vergleich. (2020). Verfügbar unter: https://www.cybersecuritycomparison.com/isa-iec-62443-vs-other-frameworks

  2. Liste der IEC 62443-Sicherheitsstufen, Zonen und Leitungen. (2021). Verfügbar unter: https://www.industrialcybersecurityguide.com/iec-62443-security-levels-zones-conduits

Es ist wichtig zu beachten, dass die ISA/IEC 62443-Reihe von Standards ein dynamisches und sich ständig weiterentwickelndes Feld ist. Daher ist es ratsam, immer auf dem neuesten Stand der neuesten Veröffentlichungen und Updates zu bleiben, um eine genaue und aktuelle Kenntnis der Standards zu gewährleisten.

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