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Was ist Microservices-Orchestrierung und wie funktioniert sie?

Microservices-Orchestrierung nutzt eine zentrale Instanz, um die dynamische Zusammenarbeit zwischen den diversen Microservices zu steuern und zu überprüfen. Gewöhnlich als Orchestrierer bekannt, initiiert und verwaltet er die Kommunikation, die Abstimmung und die Verantwortlichkeiten der zahlreichen Microservices.

Microservices-Orchestrierung: Der Ablauf

Der Orchestrierungsprozess der Microservices basiert auf der Nutzung eines zentralen Koordinators oder „Orchestrierers". Er kontrolliert und leitet das Zusammenspiel und die Kommunikation zwischen den diversen Microservices und achtet dabei auf eine korrekte Abstimmung und den zuverlässigen Betrieb.

Die Tätigkeiten des Orchestrierers umfassen:

  1. Kommunikationsmanagement zwischen Microservices: Der Orchestrierer leitet und optimiert die Kommunikation zwischen den Microservices. Er sorgt dafür, dass Befehle korrekt an die passenden Microservices übertragen werden, verarbeitet eingehende Antworten und kümmert sich um das Fehlermanagement.

  2. Abstimmung der Microservices: Hier sorgt der Orchestrierer dafür, dass die Arbeit der einzelnen Microservices aufeinander abgestimmt ist. Er legt die Reihenfolge der Aufgaben fest und sorgt dafür, dass alle Microservices reibungslos zusammenarbeiten.

  3. Verantwortlichkeiten der Microservices: Zuletzt koordiniert der Orchestrierer die Verantwortlichkeiten der einzelnen Microservices. Er hält ein Auge auf die Leistung und die Verfügbarkeiten der Microservices, verteilt die vorhandenen Ressourcen und achtet auf ein effizientes und fehlerfreies Arbeiten.

Anwendungsbeispiel: Microservices-Orchestrierung im Online-Einkauf

Ein geeignetes Anwendungsbeispiel für Microservices-Orchestrierung ist ein Online-Shopping-Portal. In einem solchen System koordinieren verschiedene Microservices unterschiedliche Aufgaben wie z.B. Warenkorb-Management, Zahlungsabwicklungen oder Bestellungsabläufe.

In dieser Situation kümmert sich der Orchestrierer um das Zusammenspiel und die Kommunikation zwischen diesen Microservices. Beispielsweise leitet der Orchestrierer bei einer neuen Bestellung die entsprechende Anfrage an den Warenkorb-Microservice zur Bearbeitung. Danach sendet er die Zahlungsdaten an den Zahlungs-Microservice und zum Schluss die Bestellinformationen an den zuständigen Microservice für den Bestellvorgang.

Zusammengefasst sorgt die Microservices-Orchestrierung dafür, dass es zu einer effizienten und geordneten Kommunikation, Koordination und Ressourcenverteilung der Microservices kommt, was letztendlich die Leistungsfähigkeit und die Skalierbarkeit des gesamten Systems erhöht.

Vorteile und Nachteile der Orchestrierung

Die Einbindung und Verschmelzung einer organisatorischen Struktur, die allgemein als Orchestrierung im Mikroservice-Umfeld bekannt ist, eröffnet für unzählige Firmen ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Es ist jedoch wichtig, sich bewusst zu sein, dass nicht alles, was glänzt, auch tatsächlich Gold ist. Im folgenden werden wir die Vorteile und Herausforderungen untersuchen, die mit der Orchestrierung von Microservices verbunden sein können.

Vorteile der Microservices-Orchestrierung

  1. Zentrale Koordination: Einer der klaren Vorzüge der Orchestrierung ist die zentralisierte Regelung und Angleichung verschiedener Microservices unter einer Leitungseinheit.

  2. Breitgefächerte Problemlösung: Die zentrale Einheit identifiziert und bearbeitet mögliche Fehler, was zu einer effizienteren Prozessstruktur führt.

  3. Umsetzung vieler Prozesse: Durch die ganzheitliche Kontrolle der Leitungseinheit können bestimmte Prozesse und Funktionen mehrfach eingesetzt werden, was zu einer optimalen Nutzung der Ressourcen führt.

  4. Erweiterte Kontroll- und Überwachungsfunktionen: Unter der Führung der zentralen Einheit ist ein klareres Management und ein detaillierterer Systemüberblick möglich.

Herausforderungen bei der Microservices-Orchestrierung

  1. Zunahme von Verwaltungsaufgaben: Eine zentrale Kontrolle kann dazu führen, dass mehr Verwaltungsaufgaben anfallen, da die Leitungseinheit selbst ein komplexes System ist, das Wartung und Verwaltung benötigt.

  2. Mögliche Engstellen: Wenn der gesamte Datenverkehr von der Leitungseinheit gesteuert wird, könnten ohne geeignete Skalierungsmethoden Blockaden im System entstehen.

  3. Risiko von Abhängigkeiten: Die Mikrosysteme könnten stark von der Kontrolleinheit abhängig sein. Treten hier Blockaden auf, kann dies negative Auswirkungen auf das Gesamtsystem haben.

  4. Eingeschränkte Anpassungsfähigkeit: Da die Leitungseinheit die Kontrolle hat, könnten die Anpassungsmöglichkeiten der Einzelsysteme eingeschränkt sein.

Die Nutzung der Microservices-Orchestrierung kommt mit Vorzügen und Herausforderungen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, eine fundierte Bewertung vorzunehmen, bevor eine endgültige Entscheidung für eine spezifische Orchestrierungsstrategie getroffen wird. Im nächsten Abschnitt beschäftigen wir uns mit der Choreografie im Microservices-Umfeld und stellen einen Vergleich zu den Elementen der Orchestrierung dar.

Microservices-Choreographie vs. Microservices-Orchestrierung

Microservices-Choreographie: Was ist das und wie funktioniert es?

Microservices-Choreographie bezeichnet eine Methode zur Koordination und Kontrolle von Microservices, die auf dezentralem Management beruht. Im Kontrast dazu betont die Orchestrierung einen zentralen Dirigenten für die Kontrolle, während bei der Choreographie Microservices direkt kommunizieren und ihre Aktivitäten selbst koordinieren.

Die Funktionsweise der Microservices-Choreographie

Das Fundament der Microservices-Choreographie ist das Konzept der Ereignisgesteuerten Architektur. Jeder dabei beteiligte Microservice erstellt Ereignisse und reagiert auf solche, die von anderen generiert wurden. Diese Ereignisse verbreiten sich über einen Nachrichtenbus oder eine vergleichbare Struktur. Jeder Microservice übernimmt die Verantwortung für seine Tätigkeiten und entscheidet unabhängig, wie er auf eingehende Ereignisse reagiert.

Zum Beispiel könnte ein E-Commerce-Plattform durch die Microservices-Choreographie betrieben werden. Erzeugt ein Kunde eine Bestellung, könnte dies ein Ereignis auslösen, welches von mehreren Microservices verarbeitet wird. Während der Bestandskontrollservice das Ereignis nutzen würde, um den Warenbestand anzupassen, könnte der Versandservice das Ereignis verwenden, um die Auslieferung der Bestellung zu organisieren.

Vorteile der Microservices-Choreographie

Die Microservices-Choreographie hat mehrere Vorzüge im Vergleich zur Orchestrierung. Einige davon sind:

  1. Dezentralisierung: Da kein zentraler Dirigent vorhanden ist, können Flexibilität und Widerstandskraft gegen Ausfälle durch Choreographie verbessert werden. Jeder Microservice funktioniert unabhängig, was die Fehlertoleranz verbessert.

  2. Skalierbarkeit: Die Choreographie ermöglicht eine einfachere Skalierung als die Orchestrierung. Weil jeder Microservice eigenständig funktioniert, kann sich jeder davon individuell skalieren, je nach Anforderung.

  3. Einfachheit: Die Umsetzung und Verwaltung der Choreographie kann weniger kompliziert sein als bei der Orchestrierung. Da jeder Microservice seine eigenen Aktivitäten steuert, entsteht weniger Komplexität bei der Koordination und Kontrolle der Microservices.

Herausforderungen der Microservices-Choreographie

Trotz ihrer Vorzüge birgt die Microservices-Choreographie auch einige Herausforderungen. Einige davon sind:

  1. Komplexität: Obwohl auf den ersten Blick einfacher, kann die Choreographie bei größeren Systemen mit zahlreichen Microservices tatsächlich komplizierter sein. Jeder eigenständig agierende Microservice kann eine Übersicht und das Verstehen der Gesamtsystem-Dynamik erschweren.

  2. Fehlertoleranz: Während einzelne Ausfälle durch die Choreographie besser gehandhabt werden können, ist sie anfälliger für aufeinanderfolgende Fehler. Fällt ein Microservice aus, kann dies eine Kettenreaktion von Ereignissen auslösen, die andere Microservices beeinträchtigen.

  3. Konsistenz: Da Microservices eigenständig agieren, kann die Aufrechterhaltung der Konsistenz im Gesamtsystem herausfordernd sein. Es kann zu Schwierigkeiten bei der Datensynchronisation und der Sicherstellung der Datenintegrität kommen.

Insgesamt ist die Microservices-Choreographie ein starkes Instrument zur Koordination und Kontrolle von Microservices. Eine sorgfältige Implementierung und Verwaltung ist jedoch unerlässlich, um ihre Vorteile vollständig nutzen zu können.

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Hybrider Ansatz

In der Mikroservices-Landschaft existiert kein universelles Werkzeug. Häufig gewinnt man durch den gemischten Einsatz von Orchestrierung und Choreographie. Eine solche Methode nennt man Hybridmodell.

Nutzen des Hybridmodells

Das Hybridmodell birgt einige Pluspunkte. Die erste Stärke liegt in seiner hohen Adaptierbarkeit. Bei komplexen, zustandsabhängigen Prozessen, wo zentrale Kommandos nötig sind, kann man die Orchestrierung als Hilfsmittel nehmen. Für einfache, zustandsunabhängige Prozesse, bei denen dezentrale Befehle angemessen sind, ist Choreographie die bessere Wahl.

Weiterhin trägt das Hybridmodell zur Reduktion der Komplexität bei. Kombiniert man Orchestrierung mit Choreographie, kann man die umständliche Komplexität auf übersichtliche Größen schrumpfen, ohne den Befehl zu verlieren.

Drittens kann das Hybridmodell helfen, die Skalierfähigkeit zu optimieren. Choreographie für zustandsunabhängige Prozesse erlaubt es, die Arbeit auf mehrere Services aufzuteilen, was zu einer verbesserten Skalierfähigkeit führt.

Anwendung des Hybridmodells

Eine sicherlich gut überlegte Planung und Gestaltung ist für die Anwendung des Hybridmodells erforderlich. Hier sind einige Handlungsschritte, die es sich zu befolgen lohnt:

  1. Herausfiltern Sie dieser Prozesse, die ein zentralisiertes Steuerungssystem erfordern. Diese sind geeignet für Orchestrierung.
  2. Isolieren Sie die Prozesse, die auf dezentrale Befehlsgebung angewiesen sind. Diese eignen sich für Choreographie.
  3. Konzipieren Sie die Architektur so, dass sie sowohl Orchestrierung als auch Choreographie akzeptiert.
  4. Realisieren Sie Orchestrierung und Choreographie mithilfe der relevanten Werkzeuge und Technologien.
  5. Untersuchen Sie die Umsetzung eingehend, um sicherzugehen, dass sie ordnungsgemäß funktioniert.

Risiken des Hybridmodells

So wie das Hybridmodell zahlreiche Vorzüge bietet, bringt es allerdings auch Risiken mit sich. Das erste Risiko ist die potenzielle Zunahme von Komplexität. Man muss eine Balance halten, um sicherzustellen, dass die Komplexität in Grenzen gehalten wird, und somit eventuelle Schwierigkeiten abzuwenden.

Das zweite Risiko betrifft die Möglichkeit von Inkonsistenzen. Sicherstellen muss man, dass die beiden Prozesse der Orchestrierung und Choreographie nahtlos gemeinsam funktionieren, um eventuelle Widersprüche zu vermeiden.

Das letzte Risiko sind mögliche Leistungsprobleme. Man muss gezielt vorgehen, um sicherzustellen, dass sowohl Orchestrierung als auch Choreographie effizient durchführbar sind, um mögliche Abwicklungsprobleme zu vermeiden.

Trotz dieser Hürden kann das Hybridmodell eine wirksame Vorgehensweise für das Management von Mikroservices sein. Studierte Planung und Gestaltung ermöglichen die Nutzung des Besten aus Orchestrierung und Choreographie und erlauben die Erschaffung einer starken und anpassungsfähigen Architektur.

Choreographie vs. Orchestrierung – also, was soll man wählen?

Die Auswahl von Choreographie gegenüber Orchestrierung sollte speziell auf die Gegebenheiten und Bedürfnisse Ihres Vorhabens ausgerichtet sein. Jeder dieser Ansätze verfügt über spezifische Vorzüge und Einschränkungen, deren Kenntnis für Ihre Entscheidungsfindung ausschlaggebend ist.

Choreographie oder Orchestrierung

Orchestrierung: Zählen Sie auf zentrale Führung und Zusammenwirken

Die Orchestrierung ermöglicht eine fokussierte Führung und Zusammenarbeit von Mikrodiensten. Dies erweist sich insbesondere bei komplizierten Anwendungen mit zahlreichen voneinander abhängigen Mikrodiensten als vorteilhaft. Mit der Orchestrierung können Sie die Interaktionen und die Kommunikation zwischen den Diensten effizient lenken und überwachen.

Ein herausragender Nutzen der Orchestrierung liegt in der Fähigkeit, den vollständigen Verlauf eines Prozesses zu visualisieren und zu steuern. Das erleichtert die Fehlerdiagnose und Optimierung.

Choreographie: Selbstständigkeit und Beweglichkeit

Im Gegensatz dazu ermöglicht die Choreographie Mikrodiensten mehr Selbstständigkeit und Beweglichkeit. Jeder Dienst übernimmt die Verantwortung für seine Tätigkeiten und kommuniziert unmittelbar mit anderen Diensten, ohne Notwendigkeit auf einen zentralen Koordinator. Das kann zu einer beschleunigten, und effizienteren Umsetzung führen, da weniger Stauungen und Wartezeiten entstehen.

Die Choreographie kann zudem zur Vereinfachung der Komplexität beitragen, denn jeder Dienst muss ausschließlich seine eigenen Interaktionen und seinen Ablauf steuern. Das vereinfacht die Entwicklung und Instandhaltung.

Gegenüberstellung: Orchestrierung gegen Choreographie

Orchestrierung Choreographie
Zentrale Führung Dezentralisierte Führung
Intensive Zusammenarbeit Hohe Eigenverantwortung
Darstellung des vollständigen Prozesses Vereinfachte Komplexität
Mögliche Stauungen und Wartezeiten Beschleunigte und effizientere Umsetzung

Abschließende Bewertung

Schließlich hängt die Entscheidung für Orchestrierung oder Choreographie von den speziellen Bedürfnissen ihres Vorhabens ab. Wenn Sie an intensiver Führung und Zusammenarbeit interessiert sind, könnte die Orchestrierung passender sein. Favorisieren Sie allerdings Beweglichkeit und Eigenverantwortung, könnte die Choreographie die passendere Wahl sein.

Es ist ebenso zu berücksichtigen, dass es nicht zwingend eine exklusive Entscheidung sein muss. In vielen Szenarien könnte ein gemischter Ansatz, der Aspekte beider Optionen vereint, die produktivste Lösung bieten.

Abschluss

In der endgültigen Analyse ist die Wahl zwischen Orchestrierung und Choreographie in Mikrodiensten nicht eine Frage des "Entweder-Oder", sondern eher eine Frage des "Wann und Wo". Beide Ansätze haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, und die Wahl hängt stark von den spezifischen Anforderungen und dem Kontext Ihres Projekts ab.

Orchestrierung und Choreographie: Ein Gleichgewicht finden

Die Orchestrierung bietet eine zentrale Kontrolle und Koordination, was sie ideal für komplexe, transaktionale Prozesse macht, bei denen die Reihenfolge der Aktionen und die Konsistenz der Daten von entscheidender Bedeutung sind. Sie ermöglicht auch eine bessere Fehlerbehandlung und Wiederherstellung, da der Orchestrator den Gesamtprozess überwacht und steuert.

Die Choreographie hingegen fördert die Dezentralisierung und Autonomie der Dienste, was sie zu einer guten Wahl für ereignisgesteuerte, asynchrone Prozesse macht, bei denen die Unabhängigkeit und Skalierbarkeit der Dienste von entscheidender Bedeutung sind. Sie ermöglicht auch eine bessere Anpassungsfähigkeit und Flexibilität, da die Dienste ihre eigenen Regeln und Verhaltensweisen definieren und ändern können, ohne die anderen Dienste zu beeinflussen.

Hybridansatz: Das Beste aus beiden Welten

In vielen Fällen kann ein Hybridansatz, der Elemente der Orchestrierung und Choreographie kombiniert, die effektivste Lösung sein. Dies könnte bedeuten, dass einige Prozesse von einem Orchestrator gesteuert werden, während andere Prozesse choreographiert werden, je nach den spezifischen Anforderungen und dem Kontext jedes Prozesses.

Fazit

Letztendlich hängt die Wahl zwischen Orchestrierung und Choreographie von vielen Faktoren ab, einschließlich der Komplexität und Art der Prozesse, der Anforderungen an Skalierbarkeit und Leistung, der Notwendigkeit der Fehlerbehandlung und Wiederherstellung, und der Präferenzen und Fähigkeiten Ihres Entwicklungsteams.

Es ist wichtig, dass Sie die Vor- und Nachteile jedes Ansatzes verstehen und sorgfältig abwägen, welche Option am besten zu Ihren spezifischen Anforderungen und Zielen passt. Unabhängig von der gewählten Methode ist es entscheidend, dass Sie eine klare und konsistente Strategie für die Verwaltung und Koordination Ihrer Mikrodienste haben, um die Vorteile dieser Architektur voll auszuschöpfen.

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FAQ

Wir vertiefen uns in diesem Teil speziell in Mittel und Methoden zur Kontrolle von Microservice-Architekturen. Besonders adressieren wir Themen wie Steuerung und Zusammenfügung.

Worin differenziert sich die Steuerung von der Zusammenfügung im Kontext der Microservices?

Steuerung und Zusammenfügung bei Microservices repräsentieren zwei unterschiedliche Prinzipien. In der Steuerung findet sich das dominante Element einer zentralen Steuereinheit, oft Steuerungseinheit genannt, durch die Führung und Management der Einzelkommunikation der Microservices. Im Gegensatz dazu bedarf die Zusammenfügung keinen dominanten Koordinator. Stattdessen agieren die Microservices eigenständig gemäß definierten Richtlinien und Verfahrensstufen.

Welcher Nutzen ergibt sich aus der Steuerung?

Die geschlossene Kontroll- und Managementstruktur sämtlicher Microservices ist der Hauptnutzen der Steuerung. Sie begünstigt eine einfache Diagnose und Behebung von Defekten, da alle Interaktionen über einen Zentralknoten gesteuert werden. Des Weitern wird die Robustheit und Standfestigkeit der Microservices upgrade, da die Steuereinheit individuelle Leistungen überwachen und editieren kann.

Existieren Nachteile in der Steuerung?

Die hohe Konzentration der Kontrolle in der Steuerung kann zum Verhängnis werden. Fällt diese Zentraleinheit aus, ist die Funktionalität des gesamten Systems gefährdet. Des Weitern erweitert das Managen zahlreicher Microservice-Interaktionen die Komplexität des Systems.

Welche Potenziale liegen in der Zusammenfügung?

Die Unabhängigkeit der Microservices in der Zusammenfügung ermöglicht größere Flexibilität und effizientere Skalierung. Diese Eigenschaften unterstützen das Umgehen von Kapazitätsengpässen und die Steigerung der Leistungsfähigkeit. Auch die Resistenz gegenüber Fehlern kann erhöht werden, da die Microservices eigenständig auf Veränderungen und Unregelmäßigkeiten reagieren können.

Ergeben sich Schwierigkeiten durch die Zusammenfügung?

In Zusammenfügung steigt durch die erforderliche Selbstverantwortung der Microservices die Kompliziertheit. Zudem wird die Diagnose und Behebung von Störungen anspruchsvoller, weil das Verständnis und die Nachvollziehbarkeit der Interaktionen zwischen den Microservices problematisch sein kann.

Welche Methode ist von Vorteil - Steuerung oder Zusammenfügung?

Man kann keinen klaren Sieger bestimmen, da die Entscheidung zwischen Steuerung und Zusammenfügung abhängig von Faktoren wie spezifischen Projektzielen und -bedingungen, der Größe und der Komplexität der Microservice-Infrastruktur und den Fähigkeiten des Entwicklerteams ist. Eventuell könnte eine Mischform, die Merkmale beider Methoden verbindet, die beste Lösung darstellen.

Verweise

Die Themen Mikroservice-Orchestrierung und -Choreografie sind tiefgründig und kompliziert. Dennoch wurde durch eine umfassende und akribische Untersuchung vieler wichtiger Informationsgehalte ein erweitertes Verständnis erzielt. Unstimmigkeiten, Pluspunkte, Fallstricke und Praxisbeispiele wurden gründlich unterstrichen.

Empfohlene literarische Werke

  1. In "Building Microservices" (O'Reilly Media, 2015) offenbart Sam Newman ausgeklügelte Verfahren zur Konstruktion von Mikroservices und verdeutlicht die angestrebten Ziele von Orchestrierung und Choreografie.

  2. Chris Richardson in "Microservices Patterns: Mit Beispielen in Java" (Manning Publications, 2018) legt Schlüsselabläufe und Modelle für Mikroservices dar und betont die Bedeutung von Choreografie und Orchestrierung.

Wichtige akademische Abhandlungen

  1. Dragoni et al. geben in "Microservices: gestern, heute und morgen" (Springer, 2017) einen geschichtlichen Rückblick zu Mikroservices und spekulieren über mögliche kommende Trends, einschließlich Anregungen zu Orchestrierung und Choreografie.

Webinhalte und Blogs

  1. In "Microservices Orchestrierung und Choreographie: Eine Symphonie des Erfolgs" (IBM, 2020) wird eine unverblümte Betrachtung der divergierenden Aspekte von Mikroservices Orchestrierung und Choreographie angeboten.

  2. "Microservices Choreographie vs. Orchestrierung" (DZone, 2019) präsentiert eine eingehende Erörterung zu den Unterschieden, Vorzügen und Nachteilen von Orchestrierung und Choreografie.

Fachliche Anleitungen

  1. "Mikroservices-Architektur" (Microsoft, 2020) gewährt einen gründlichen Einblick in die Architektur von Mikroservices und verdeutlicht den Stellenwert von Choreographie und Orchestrierung darin.

  2. "Microservices: Eine applikative Revolution durch die Cloud" (Amazon Web Services, 2015) gibt einen tief greifenden Einstieg in Mikroservices und zeigt auf, welche Vorteile Choreographie und Orchestrierung in Mikroservices bieten.

Diskussionen und visuelle Darstellungen

  1. Das Erklärungsvideo "Mikroservices Orchestrierung und Choreographie" (2019) veranschaulicht visuell die Differenzen zwischen Mikroservice-Choreographie und -Orchestrierung.

  2. Der "InfoQ Podcast: Mikroservices Orchestrierung und Choreographie" (2018) versammelt Interviews mit Fachleuten zu den Unterschieden und bezieht sich auf realitätsnahe Anwendungsbeispiele von Mikroservice-Orchestrierung und -Choreographie.

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